stella anthroposophica
  Christian Morgenstern
 


Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (* 6. Mai 1871 in München; + 31. März 1914 in Untermais, Tirol, Österreich-Ungarn) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Besondere Bekanntheit erreichte seine komische Lyrik, die jedoch nur einen Teil seines Werkes ausmacht.

Christian Morgenstern wurde in München im Stadtteil Schwabing unweit der Universität geboren. Seine Mutter war Charlotte Morgenstern, geborene Schertel, sein Vater Carl Ernst Morgenstern, Sohn des Malers Christian Morgenstern. Wie der berühmte Großvater, von dem Morgenstern seinen Vornamen erhielt, waren auch der Vater und der Vater der Mutter Landschaftsmaler. Die Namen Otto und Josef gehen auf weitere Verwandte zurück, Wolfgang auf die Verehrung der Mutter für Wolfgang Amadeus Mozart.

 Die AUM-Analyse im Einzelnen:
 
01/ CosmoSinus: Der Kosmos, von dem wir ein Teil sind, ist ständig in Bewegung. Kräfte treiben vorwärts, verbleiben eine Weile auf der Stelle, ziehen sich zurück, während andere Kräfte sich wiederum in einer Gegenbewegung befinden können, sich Aufstrebend hervortun bis hin zur völligen Entfaltung ihrer Kraft. Es ist ein Auf und Ab de kosmischen Atmungskräften. CosmoSinus will das zum Ausdruck bringen indem angeschaut wird in welche „Horoskop-Dekade“ sich die Planeten aufhalten zum Zeitpunkt der Geburt. Der Name „Sinus“ entstammt die Überlegung das die Planeten sich in einem dynamischen fortwährenden Auf-und Ab-Prozess im Tierkreis bewegen. Durch den Nachweis das es Gravitationsbewegungen im Universum gibt, sich Raum verschieben kann, ist es nachvollziehbar das sich die Atmungskräfte bis an unsere Erde heran fortbewegen und damit Kräfte von nicht sichtbarer Art an uns herantreten.
Befinden sich Planeten „zwischen den Tierkreiszeichen“, (oder auch im Raum des Rückzugs) d.h.: ab 25° eines Tierkreiszeichens bis zu 05° des darauffolgenden Tierkreis-Zeichens, ist keine echte Beziehung zwischen Planeten und den betreffenden Tierkreiszeichen vorhanden. CosmoSinus bringt das symbolisch durch das erdgerichtete q-Zeichen zum Ausdruck. Ich möchte sogar soweit gehen und bemerken das die in diesem Bereich befindlichen Planeten eher über eine Eigenkraft, ja, über einen nicht dem Standort berücksichtigten „Egoismus“ verfügen. Dieser Eigenkraft hat wenig mit der Dynamik des Tierkreiszeichens zu tun. Aus der Sicht des Tierkreiszeichens ist das ähnlich zu sehen, wobei ich  aber bemerken möchte das sie beiderseits nicht imstande sind sich gegenseitig ganz zu neutralisieren. Sie Neutralisieren sich höchstens gegenseitig als gemeinsam auftretende Kraft. Die „Beziehung“ (Planeten und Tierkreiszeichen) wird in der Dekade: „Raum des Annäherns“ von beiden Seiten aufgenommen. Das geschieht zwischen den Graden 5° bis 10°. CosmoSinus-Symbol X,Erde und Kosmos verbindend. Befinden sich die Planeten zwischen den Gradzahlen 10° bis 20°, (Dekade: „Raum der Entfaltung“) dann kommen die beidseitigen Atmungskräften voll zu Verschmelzung und Entfaltung oder zur Bündelung der Atmungskräften. Hier ist das CosmoSinus-Symbol zum Kosmos gerichtet: p es ist die geballte Energie, die hieraus deutlich hervor geht. In dem Bereich 20° bis 25° (Dekade: „Raum des Lösens“) lösen sich diese Verschmelzungen und die Dynamisierungen der Atmungskräften von den Planeten,  und das betreffender Tierkreiszeichen wieder langsam. (CosmoSinus-Symbol X) Danach beginnt wieder ein neuer Zyklus in der q-Phase. Es wurden also Rhythmen berücksichtigt die Individueller nicht sein könnten, hängen sie doch zusammen mit den Positionen der Planeten in den Tierkreiszeichen des Geburtshoroskops!
 
Das Ergebnis der CosmoSinus-Analyse zeigt ein dominantes Urbild I, was darauf hinweisen soll das in diesem Bereich die Anlage überwiegend auf dem Kosmos, auf das geistige gerichtet ist. Gleichzeitig können wir hierin erkennen welche Neigung bei vielen Abläufen im Leben verstärkt nach vorne treten kann. Wir Unterscheiden 4 Stufen die wiederum in zwei ergänzenden Wirkungsstufen unterteilt sind: YIN-Charakter/Passiv: Idea = Planen, Praeparatio = Vorbereiten. Yang-CharakterIAktiv: Actio = Handeln, Tun, Reflexionem = Reflektieren des Ganzen.
 
Bei Christian Morgenstern liegt die vordergründige Neigung zum Idea verstärkt vor, das heißt dass es über einen Ideenreichen Geist verfügt. Als zweitstärkster Faktor tritt das Reflexionem im Vordergrund was darauf hinweisen möchte dass der Ideenreichtum gleichzeitig auch mit einem Reflektieren derselben verbunden ist.
 
Diese Analyse zeigt folgende Aufteilung:
 
 
 Idea: 36,00%, Praeparatio: 20,00 %, Actio: 20,00%, Reflexionem: 24,00%
 
Übertragen auf dem Atmungsprozess, oder kosmischen Kräfteprozess, bedeutet diese Analyse in Zahlen: U1 = 20,00%, U2 = 44,00%, U3 = 36,00%

02/ Circadiane Atmung: Die Circadiane Atmung oder die Atmung „über den Tag verteilt“ ist ebenfalls als Individuelle Atmungsrhythmus des Horoskopeigners anzusehen. Nur, dass es sich hierbei um größeren Räumlichkeiten handelt als in der CosmoSinus-Analyse. Die Circadiane Atmung umfasst alle Lebensbereiche (Häuser), die ein Mensch bis zum Tod durchschreitet. Hier werden die üblichen Häuserfelder durch sog. „Atmungs-Phasen“ ersetzt. Und auch hier wieder sind die wellenförmigen, die digitalen Sinuskurven gleichenden, immer wiederkehrenden Kräften für den Tages-Atmungs-Prozess ausschlaggebend. Beginnend beim Aszendenten durchströmen diese Kräfte in ihre respiratorische Art der Einatmung, des Innehaltens, und der Ausatmung, jeder der zwölf Lebens-Bereiche des Horoskops. Zusammen mit den ebenfalls Rechnung getragenen Atmungskräften der siderischen Himmelssphäre ergibt sich folgendes Resultat:
 
 
 
U1 = 24,00%, U2 = 48,00%, U3 = 28,00%.
Somit ist die Tagessatmung in Kosmos/Erde (X) auf diese Ebene dominant. 

03/ Die Tierkreis-Analyse: Dominant: Urbild I: -Kreuz: Zwillinge/Schütze und Jungfrau/Fische. Es stellte sich heraus dass das Tierkreiszeichen Zwillinge am stärksten besetzt war. Wir unterscheiden den mit dem Tierkreiszeichen verbundenen Weltanschauungen in drei verschiedenen Ebenen: Die physische Ebene, die abhängig ist von der Sonnenposition im Horoskop, die seelische Ebene welcher abhängig ist von der Mondposition und die geistige Ebene, die abhängig ist von den Transneptuner Poseidon. Das Tierkreiszeichen Zwillinge wird aus geisteswissenschaftlicher Betrachtung dem Mathematizismus gleichgestellt:

Mathematizismus: „...nimmt an, dass die Dinge nach Maß und Zahl geordnet sind,...berechenbar,“...lässt nur das als wirklich gelten, was eben in Rechenformeln gebracht werden kann,“ „Das heißt, man kann vom Materialisten zum Rechenknecht des Universums werden“.
 
Auf der physischen Ebene, mit Sonne im Tierkreiszeichen Stier tendiert Morgenstern zu der weltanschaulichen Betrachtung des Rationalismus: „...lässt nur diejenigen  Ideen gelten, welche er von den äußerlich-sinnlichen-realen Dingen abliest“,...nicht solche Ideen, die er „von innen heraus etwa durch irgendeine Intuition oder Inspiration erfassen wurde...“
 
Auf der seelischen Ebene, mit Mond im Tierkreiszeichen Schütze: „In der Welt wirken geistige Wesenheiten, „die in sich die Existenz erbilden, Vorstellungen aus sich heraustreiben.“ „Es muss viele Monaden, geben...von verschiedenster Klarheit...Monaden, die träumen, ...die wache Vorstellungen entwickeln.“ Der Monadismus ist ein abstrakter Spiritismus.“
 
 
.Auf der geistigen Ebene, mit Poseidon im Tierkreiszeichen Jungfrau gilt die Weltanschauung Phänomenalismus: „Ich halte mich an die Welt, die mich umgibt,...aber behaupte nicht diese Welt sei die wirkliche...sie erscheint mir“...gewisse Prozesse, die sich in meinen Augen, Ohren abspielen, zeigen sich mir als Farben und Töne. Auf diese Phänomene bin ich bezüglich der Erkenntnis angewiesen.“
 
„Die Unterschiedlichen Weltanschauungen oder Gesichtspunkten in diese Analyse müssen nicht widersprüchlich sein, denn solange der Mensch dreigegliedert ist in seinem Leib-, Seele- und Geist-Erleben, solange werden sie (die Menschen) in dieses dreifache Erleben der Weltanschauungen, versuchen sie zu einer Einheit zu formen um so zu einer richtigen und für sich stimmige Einschätzung ihrer persönlichen Welt-Anschauung und Meinung zu kommen“ (Autor)
 
 
DIE ZWÖLF SINNE IN ANALOGIE DER URBILDER

Der Mensch verfügt über zwölf Sinne, wobei die Seele sie in den drei Gruppen: Denken, Fühlen und Wollen verteilen. Dieses hat mit dem Sinn für unseren eigenen Körper zu tun:

 
Die Dominanz im Sinnesbereich liegt bei Christian Morgenstern im Urbild I:
 
URBILD I 
 
Die höchsten vier Sinne sind  die Kenntnis-Sinne die unmittelbar mit dem Denken assoziiert sind, und u.a. benutzt werden in der Beobachtung von anderen Personen

Denken, ist das Bewusstwerden in
9. Ton-Sinn oder das Hören - Schall sagt uns das innere Wesen der Dinge.
10. Wort-Sinn oder Sprache
11. Gedanken-Sinn oder Konzept
12. Ich-Sinn – das Wahrnehmen des Ego’s von anderen Menschen

URBILD II 
Die mittleren vier Sinne sind die Sinne des Gefühls. Beobachtungen mit diesen Sinnen wecken Gefühle. Dieser Sinn reflektiert sich in die Sprache, ein geschmackvoll eingerichtetes Haus oder auf Einwirkungen des Gemüts, die schwer zu akzeptieren sind, die herzerwärmend oder uns abstoßen, kalt lassen.

Fühlen, gleicht das Empfinden in
5. Gefühle von Wärme oder Temperatur – es enthält emotionale Wärme / Kälte
6. Geschmackssinn - alles was Sie essen, Sauer, Süß etc.
7. Geruchssinn
8. Sehsinn oder Vision

 
URBILD III 
Die  niedrigsten Sinnen, werden die physischen Sinne genannt, oder  die Sinne des Willens, weil sie dazu benutzt werden den eigenen Körper wahrzunehmen.

Der Wille, äußert sich in
1. den Lebens-Sinn – oder im Sinn für das allgemeine Wohlbefinden
2. im Selbstgefühl-Sinn oder in der Bewegung
3. im Gleichgewichtssinn
4. im Tastsinn – oder im Anschluss an die Welt, außerhalb unseres Körpers

Literatur: Willi Aeppli: "Die Pflege und Entwicklung der menschlichen Sinne"
 
 
Die Tierkreis-Analyse in Zahlen:
 
U1 = 48,00%, U2 = 28,00%, U3 = 24,00 %Dominanz in Urbild I: Denken
 
 
Das Denken (von idg. *teng- „empfinden, den Anschein haben“; davon abgeleitet auch danken, Andacht, Gedenken usw., was die ursprünglich mit dem Denken verbundene dankbare Gesinnung deutlich macht) ist eine der drei grundlegenden Seelenkräfte des Menschen. Durch das Denken bilden wir uns Begriffe, in denen sich die innere Gesetzmäßigkeit dessen offenbaren soll, was uns in den vereinzelt dastehenden Wahrnehmungen vorerst unverstanden gegenübertritt. Durch die Denktätigkeit, die das Gehirn ergreift und zum Spiegelungsapparat bildet, werden die durch das Denken hervorgebrachten Gedanken im Bewusstsein zur Erscheinung gebracht. Bewusst wird uns daher ohne entsprechende geistige Schulung nicht der Denkprozess als solcher, sondern erst sein Ergebnis, die Gedanken.
Im Denken erscheint ein Spiegelbild dessen, was der Astralleib und das Ich innerhalb der physisch-sinnlichen Welt erleben.
"Mit dem Erwachen treten der astralische Organismus und die Ich-Wesenheit in den ätherischen und physischen Organismus ein. Durch das Denken werden die Sinneswahrnehmungen im ätherischen Organismus erlebt. Aber in diesem Erleben ist nicht die Welt wirksam, die den Menschen umgibt, sondern eine Nachbildung dieser Welt. In dieser Nachbildung offenbart sich die Summe der bildenden Kräfte, die dem Erden-Lebenslauf des Menschen zugrunde liegen. In jedem Lebensaugenblicke ist eine solche Nachbildung der Außenwelt im Menschen vorhanden. Der Mensch erlebt diese Nachbildung durch das Denken nicht direkt, sondern es stellt sich deren Reflexion durch den physischen Organismus als Gedankeninhalt vor das gewöhnliche Bewußtsein.
 
Was hinter der reflektierenden Tätigkeit des Denkens im physischen Organismus vor sich geht, das kann durch das gewöhnliche Bewußtsein nicht wahrgenommen werden, sondern nur das Ergebnis, welches die als Gedanken sich darstellenden reflektierten Bilder sind. Diese nicht wahrgenommenen Vorgänge im physischen Organismus sind Tätigkeiten des ätherischen und astralischen Organismus und der Ich-Wesenheit. Der Mensch nimmt in seinen Gedanken dasjenige wahr, was er selbst als seelisch- geistiges Wesen in seinem physischen Organismus bewirkt." (Lit.: GA 25, S.70f)

04a/Erdeatmung: Mit der Erde-Atmungs-Analyse werden die Atmungskräften von gewissen rhythmischen Tagesperioden, die auf alte Indischen Chronobiologischen Zeitangaben basieren und die Jahreszeit bedingten Atmungskräften der Natur, Rechnung getragen. Diese Analyse Orientiert sich zudem an den drei feinstofflichen Energien der Ayurveda: Kapha, Pitha und Vatha. Die Analyse führte zum Ergebnis das hier eine Dominanz des Urbild I vorherrscht.
 

(PITHA) U1 = 43,00%, (VATHA) U2= 29,00%,(KAPHA)U3= 28,00%

Im übertragenen Sinne sind die Atmungskräfte mit den ayurvedischen feinstofflichen Energien der Tridoshas gleich zu setzen. Die Ayurveda geht davon aus, wenn sich diesen drei Kräften im Gleichgewicht befinden, der Mensch Gesund ist. Das heißt für die Atmungs-Kräfte U1= PITTA, U2=VATHA, U3= KAPHA, ein Mittelwert von  jeweils 33,33 %. Wir sehen im Ergebnis das U1, also PITHA (Symbol p) überdurchschnittlich hoch angesiedelt ist, dahingegen U2/VATHA und U3/KAPHA relativ unterdurchschnittlich vertreten sind. Sinn der Sache ist, eine Stabilisierung und Ausgleich der inneren Kräfte herzustellen. Das kann u.a durch die Ernährung oder abgeänderten Lebensweisen beeinflusst werden. Hierzu, und zu den typischen Tridosha-Veranlagungs-Merkmalen gibt es ein breites Angebot an Literatur im Handel. Bedenke: Wir haben hier Ergebnisse vorliegen die dem Geburtshoroskop entnommen sind (!). Die Verhältnisse könnten sich im  Laufe des Lebens verschoben haben. Zunächst gehen wir hier von der Veranlagung aus. (Astrologisch feststellbar mit der „AstroVarunaDeva“-Tridosha-Analyse/Autor).

Das persönliche „Freiheits-„ Bedürfnis kann ebenfalls aus diese Analyse gefiltert werden. Dafür wird die Sternbild-Ebene des Kosmogramms dreigeteilt: Wir finden dann in den 1. Abschnitt Widder bis krebs („Restrictione“ – Einschränkung) 48% der Planeten, im 2. Abschnitt, Löwe bis Skorpion: („Querimus Libertas“- Freiheitssuchend) 08% der Planeten und in Abschnitt 3, Schütze bis Fische (Libertas – Freiheit) 44%.
 
Auch kann man diese Ebene einteilen in der körperlichen Trinität (Geist-Seele-Leib). wir finden dann eine schwache seelische Komponente vor und ein starker leiblich-geistige Komponente: Leib: 48%, Seele: 08%, Geist: 44%.
 
Mit der Erde-Atmungs-Analyse kann zudem herausgefunden werden, ob die Atmungskräfte mehr Feuer/Luft-betont und damit zentrifugal oder mehr Erde/Wasser-betont  und damit zentripetal ausgerichtet sind. Im Ergebnis liegt hier,  mit 44%, eine nach Außen gerichtete, oder Zentrifugale Energie vor.  Zentripetal, also nach innen gerichtete Kräfte, sind es 56%. Die Betonung liegt damit im Bereich der Elemente: Erde/Wasser.
 
Mit eine zusätzliche Möglichkeit (nach Dr. G. Wachsmuth / Kosmische Aspekte von Geburt und Tod) kann sichtbar gemacht werden wie der betreffende Person in seiner Umgebung auf anderen wirkt. Drei Möglichkeiten sind hier Aufgezeichnet:
Polarisierend, Harmonisierend und Ausgleichend. In dem Morgernstern-Horoskop tendiert dieses Veranlagungsmerkmal zu einer polarisierenden Wirkung auf anderen Menschen.
 
 
Das Ergebnis in Zahlen:
Polarisierend: 48,00%, Harmonisierend: 28,00%, Ausgleichend: 24,00%,
 
 
05/ Die Elemente: Die Elemente Feuer, Luft. Erde und Wasser spielen in der astrologischen Analyse bereits seit sehr langer Zeit eine Rolle. Auch wieder nach Überlegungen die ihre Wurzeln in der indischen Heilkunst Ayurveda finden, konnte aus der Vierheit der Elemente eine Dreiheit nach dem Urbilder-Prinzip geschaffen werden. Nach uralter indischer Tradition besitzt Feuer ein Anteil Wasser
.
Für die Berechnung der Analyse wurde, dieser Überlegung folgend, eine Korrektur vorgenommen(s. im Verlauf unten): Feuer erhält demnach einen viertel Wasser-„Zuschlag“. In der Analyse war die Verteilung der Elemente folgendermaßen:
 

UB I/Feuer: 12,00%, X Luft: 32,00%, UB III/ Erde: 28,00%,  UB III/ Wasser: 28,00%
 
 
 
Die Elemente im sozialen Umfeld
In der menschlichen Begegnung findet die Feuerprobe statt, im sozialen Gegeneinander oder menschlichen Miteinander. In der gelebten Geduld oder Ungeduld findet die Luftprobe im Sozialen statt. In der Seelenruhe oder der Seelenunruhe  erfolgt die Wasserprobe. In der Beharrlichkeit meines Wohlwollens oder des Nichtvorhandenseins, erfolgt die Erdprobe. Der übende Mensch lernt,  das ihn dass leben belehrt und nicht er das Leben, wie ihn jeder Mensch belehrt, dem er begegnet, Das sagt Beuys in seinem herrlichen Satz: Lehrer ist wer spricht“, aber erst wer ihn lebt.
 
 
 
Im Einzelnen ist Luft  in Morgensterns Horoskop ein dominantes  Element:
 
Die Luftzeichen sind intellektuell oder mental geprägte Lebewesen, sie arbeiten gerne mit ihrer Einbildungskraft und versuchen alles erklärbar zu machen. Deshalb leben sie meist einen gewissen inneren Abstand zu den Dingen des Lebens. Sie reden und beschreiben gerne. Das Bedürfnis nach Beziehungen und Geselligkeit ist ausgeprägt. 
Ist das Element Luft stark vertreten (z.B: Sonne, Mond und Aszendent in Luftzeichen, oder viele Gestirne in den Lufthäusern 3, 7 und 11) so ist besitzt dieser Mensch ein vielseitiges, bewegtes und veränderliches Temperament, dies auch dann, wenn er nicht Zwillinge, Waage oder Wassermann in seinem Sternzeichen hat. Die Beweglichkeit dieser Menschen zeigt sich vor allem in ihrer geistigen Anpassungsfähigkeit und dem Suchen nach neuem Wissen, Ideen, Informationen und intellektuellen Aufgaben. Sie zeichne sich durch Gedankenvielfalt und Kommunikationsfähigkeit aus. Sie können daher auf andere anregend einwirken und ihre Ideen zur Weiterverarbeitung anbieten. Luft macht kontaktfreudig und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Doch fühlen sie sich von zu tieferen Beziehungen schnell auch eingeschränkt oder bedrängt. Dies kann - wenn es übertrieben wird - zu einem Manko an Gründlichkeit, an Tiefgang und an Verbindlichkeit führen. Ihre Bereitschaft, in allen Lebenssituationen zu lernen, kann aber dazu führen, dass sie dem Wesen der Dinge besser auf den Grund gehen wollen und mehr innere Stabilität zu erreichen. Sie müssen schließlich verstehen, dass auch Emotionen ein wichtiger Teil des Lebens sind.
 
Für die allgemeine Veranlagung wurde folgendes Ergebnis erzielt:
 
Kosmos gerichtet (U1): 19,00%, Kosmos/Erde gerichtet (U2): 32,00%,Erdgerichtet (U3): 49,00%.
                               
07/ Die T.F.M.-Analyse (ThreeFold Men): Diese Analyse in der die Planetenanteile im Oberen (= Nerven-Sinnes-System), Mittleren (= Rhythmisches System) und Unteren (= Stoffwechsel-Gliedmaßen-System) Menschen berücksichtigt werden, ergab eine Dominanz des Urbilds II,  womit festgestellt wurde das der Mehrzahl der Planeten und sensitiven Punkten im Bereich Rhythmisches System positioniert waren und damit der mittlere Mensch führend ist in deinem dreigliedrigen Organismus. Es ist im Brustbereich des menschlichen Organismus zentriert und regelt den Rhythmus der Atmung und des Kreislaufsystems. Das rhythmische System ist das wesentlichste physische Werkzeug des Gefühlslebens und der im lebendig strömenden Atem tönenden menschlichen Sprache. Jede Stimmungsschwankung, jede Freude, jedes Leid spiegeln sich in einer leise veränderten Atmung und einem sich beschleunigenden oder verzögernden Pulsschlag wider, wie auch jede körperlich bedingte Veränderung in Atmung und Herzrhythmus sogleich auf unser Gefühlsleben zurückschlägt. Allerdings erleben wir diese Gefühle nicht so klar und wach wie das, was wir durch unser Nerven-Sinnessystem erfahren, denn in unserem Gefühlsleben träumen wir eigentlich ständig.
 

Die Analyse in Zahlen: U1 = 60,00%, U2 = 12,00%, U3 = 28,00%.

In diese Analyse können wir Yin und Yang Verhältnissen unterscheiden. So ist im Nerven-Sinnes-System zu unterscheiden in einer Veranlagung oder hier besser in eine Tendenz zum Zwanghaften (Yin) oder zum Vergesslichen (Yang).

Im Nerven-Sinnes-System mit einem Anteil von 60,00%, tendiert ein Teil von 28,00% zum „Zwanghaften“ und 32,00% zum „Vergesslichen“. Ohne von einer Krankhaften Veranlagung sprechen zu wollen (!)
.
Im Rhythmischen System waren folgende Werte zu finden: Insgesamt: 12,00%, wovon 12,00% Yin und damit verbunden eine Tendenz zum „Gestaut sein“ und 00,00% Yang, verbunden mit der Tendenz zum „Offen sein“.

 Im Stoffwechsel-Gliedmaßen-System ergab sich ein Anteil von insgesamt: 28,00%. Davon entfielen in der Tendenz zu „Schwere“ 16,00% Yin und 12,00% Yang in der Tendenz zur „Leichtigkeit“ Noch mal: Es sind  alles Werte die nicht direkt mit einer krankhaften Veranlagung in Verbindung stehen, sondern in welcher Richtung Sie tendenziell neigen.

08/Wesenglieder-Analyse: Rudolf Steiner unterscheidet zunächst 4 grundlegende Wesenglieder des Menschen und geht damit über die heute gängige Anschauung, die nur den physischen Leib gelten lassen will, weit hinaus. Diese und die höheren seelischen und geistigen Wesenglieder entfalten sich in Sieben-Jahres Perioden. Die drei leiblichen Wesensglieder wurden bereits auf den der Erde vorangegangenen planetarischen Welten-Entwicklungs-stufen verlangt. Auf der Erde kam dann das Ich hinzu. Zum Verhältnis der Wesensglieder sagte er u.a. folgendes: "Sie alle wissen - es ist das ja unzählige Male hier erwähnt worden -, dass man den Menschen nur erkennen kann, wenn man ihn versteht aus dem Aufbau seiner vier Glieder, dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich. Diese vier Glieder der Menschennatur stehen in den mannigfaltigsten Beziehungen und gegenseitigen Abhängigkeiten. Jedes Glied wirkt auf das andere und somit wirken sie durchaus im Zusammenhang miteinander. Aber dieses Zusammenwirken ist ein sehr kompliziertes. Der Mensch kann diese Zusammenhänge nur sehr langsam und allmählich kennenlernen, ebenso die Beziehungen dieser Glieder zu gewissen Kräften, Vorgängen und Wesenheiten im ganzen Kosmos.
Denn der Mensch steht durch alle seine Glieder in einer fortdauernden, und zwar wechselnden Verbindung mit dem Kosmos(!). Was wir erkennen als physischen Leib, Ätherleib und so weiter hängt miteinander zusammen, aber ebenso auch mit dem Kosmos, mit der ganzen um uns sich ausbreitender Welt. Denn das, was wir in uns haben, ist in einer gewissen Weise auch draußen, außer uns, und so dürfen wir sagen, dass wir diese Beziehungen nach innen und außen wohl am besten erkennen, wenn wir einmal den Menschen im wachenden und im schlafenden zustande betrachten.
 

Die Wesenglieder-Analyse ergab folgendes Verhältnis:

Ich / 48,00%, physischer Leib / 20,00%, Ätherleib / 08,00%, Astralleib / 24,00% 

Das Ich, als übergeordneter Leib, und deshalb immer mit zu berücksichtigen, verzeichnet zusammen mit dem Astralleib in deinem Horoskop eine besonders starke Repräsentanz.
 
Das Ich (mhd ich, ahd ih, got. ik, griech. /Lat.: ἐγώ / ego; von idg *eĝom, eĝ[ō]; hebr. ‏אָנֹ֖כִי‎ , ânochî bzw. ‏אֲנִי‎ , "âni"[), der göttliche Funke (hebr. ‏נִיצוֹץ‎ , Nitzotz) im Menschen, in der indisch-theosophischen Tradition annähernd als Kama-Manas bezeichnet, worunter aber mehr das im Egoismus verhärtete niedere Selbst, das Ego, verstanden wird, ist das höchste der vier grundlegenden Wesensglieder des Menschen und zugleich sein geistiger Wesenskern und die Quelle des Ich im Ich-Erleben empfindet sich der Mensch als unteilbare Ganzheit, als Individualität oder Monade, die den bestimmenden Mittelpunkt seiner irdisch verkörperten Persönlichkeit bildet und von hier aus die Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens leitet. Die Monade entstammt dem Nirwanaplan.
 
Der physische Leib erscheint der gewöhnlichen Sinnesbeobachtung als der Körper des Menschen; es handelt sich um seine Stofferfüllte, räumliche Gestalt. Er steht in Beziehung zum festen und Mineralischen, das  ihn als Formwesenheit ausfüllt und sichtbar werden lässt.
 
Der Äther- oder Lebensleib entfaltet seine Wirksamkeit im flüssigen Organismus. Die sich rhythmisch abspielenden Lebensprozesse können sich nicht im Mineralischen des physischen Körpers entfalten, sondern nur in dem Flüssigkeitsorganismus. Im Unterschied zu dem Leblosen, das unveränderliche, vergleichsweise beständige Formen zeigt, werden im lebenden Organismus Bilde- und Lebensprozesse vorgefunden, welche Form und Gestalt entwickeln und verwandeln. Der Ätherleib ist u.a. für Ernährung und Wachstum sowie für die Regeneration zuständig. Die ätherischen Kräfte sind die Grundlage für alles Heilen, gesunden, für das salutogenetische Vermögen des Organismus.
 
Der Astralleib (von griech. ástron = "Stern"; wörtlich Sternenleib), auch Kama-Rupa in indisch-theosophischer Bezeichnung genannt, ist eines der 4 grundlegenden Wesensglieder des irdisch verkörperten Menschen. Er ist der grundlegende Träger des Bewusstseins, jedoch nicht des Selbstbewusstseins, das erst durch das Ich gegeben wird. Durch ihn werden Begierden und Empfindungen erlebt und dadurch die eigenständige Bewegung des Körpers und die sinnliche Wahrnehmung ermöglicht. Der Astralleib ist männlich-weiblich, also hermaphroditisch. Auch Tiere besitzen einen eigenen Astralleib. Der Name kommt daher, dass er kosmischen Ursprungs ist und ursprünglich ein seelenhaftes Abbild der kosmischen Verhältnisse war, weswegen ihn auch Paracelsus als den siderischen Menschen oder als Evestum (die ewige Substanz des Himmels) bezeichnet hat. Tatsächlich hängen die Triebe und die sich daran anknüpfenden Empfindungen von Lust und Unlust, namentlich bei den Tieren, mit den ursprünglich kosmisch bedingten, später aber zunehmend verinnerlichten - gleichsam „verleiblichten“ - tages- und jahreszeitlichen Rhythmen zusammen.
Aristoteles nennt den Astralleib Aesthetikon, die hebräische Bezeichnung ist laut Rudolf Steiner Lamuel (hebt. ‏למואל‎, Gott geweiht). Im Schlaf heben sich - bildhaft gesprochen - die oberen Teile des Astralleibs gemeinsam mit dem Ich aus dem Körper heraus und bleiben mit diesem nur durch die aus Kundalinifeuer gebildete sogenannte Silberschnur oder Perlenschnur, die erst beim Tod zerreißt, verbunden. Nach dem Tod löst sich der größte Teil des Astralleibs im Kamaloka auf und zerstreut sich in der Astralwelt. Nicht aufgelöste Reste des Astralleichnams können in einer späteren Inkarnation als Doppelgänger erscheinen.
 
 
Bei diese Analyse können wir nach mal unterscheiden in einer Ausatmungs-
( Ich/Körper) oder eine Einatmungs- (Ätherisch/Astral) Veranlagung:
 
Ausatmung: -68%, Einatmung: + 32%
 
 09/ Typen-Einteilung nach C.G. Jung:
 
Sie entsprechen  in diese Analyse am meisten dem SI-Typen
 
 
SA-Typ der gespannte Außenmensch

Allgemeine Charakteristik: Sachlicher und nüchterner Verstand mit „langen Willen“, der Außenwelt gegenüber mit klarer Beobachtungsgabe, unternehmend mit klaren Zielen und Plänen, viel auf den eigenen Vorteil bedacht, zeigt wenig Einfühlung und Schmiegsamkeit, hat Freude am Wettkampf, möchte sich gerne Überlegen zeigen.
 
Temperament:         Cholerisch, gallig-nervös
Konstitution:           Athletiker, Astheniker
Körperbau:         Mager bis Vollschlank mit kräftigen Muskeln, oft stark hervortretenden Adern, behaarter Körper, Ausdrucksvolles, strenges Gesicht, leuchtende Augen.
 
Krankheiten: Die Krankheiten haben in vielen Fällen ihren Ursprung in Störungen der Galle-Leber-Tätigkeit. Wird im Körper zu viel Galle abgesondert, so erzeugt das eine erhöhte Verbrennung und dadurch Fieberneigung. Breitet sich die Galle im ganzen Körper aus, so vergiftet es den Organismus, es kommt zu Gelbsucht, Leberschmerzen, Leberschwellung, dabei werden oft Magen, Darm, Nieren und Blase mit in Leidenschaft gezogen. Es können auch nervöse Störungen auftreten, sogenannte Verdauungsneurosen. Das Herz kann angegriffen werden. Zuweilen besteht auch eine Anlage zu Neuralgie, Ischias und Rheumatismus. Um die Lebensmitte, zwischen fünfundvierzig und fünfzig Jahren, ist die Möglichkeit vorhanden, das das cholerische in das melancholische Temperament übergeht; dies besonders dann, wenn es nicht gelungen ist die gestellten Ziele bis zu dieser Zeit zu erreichen oder starke Rückschläge eingetreten sind.
 
Die Typisierungs-Analyse in Zahlen: LA = 28,00%, LI = 18,00%, SA = 30,00%, SI = 24,00%.
 
 
Zur Erinnerung: Ausgangspunkt der Analyse ist das Geburtshoroskop. Der Mensch verfügt über alle Eigenschaften wobei sich eine Eigenschaft besonders Manifestieren kann, aber trotzdem einer von „vielen“ bleibt. Hinzu kommt, einerseits die Progressivität in unsere psychisch/physische Entwicklung und andererseits die dynamische Bewegung der Planeten die uns in seiner Gesamtheit zu dem Menschen machen die wir (im Laufe des Lebens) werden, zum Tragen.

10/ Der Substanz-Punkt im Horoskop: Mit dem Substanz-Punkt im Horoskop (SP) wird eine Gradposition angezeigt die durch die Planeten-Aspekte, welche es von seiner Horoskop-Position aus besitzt, als der Substanzträger der unbewussten Persönlichkeit gelten kann. Der Substanz-Punkt (eine Planetenformel) liegt in Ihrem Horoskop auf der Position: 00°02’19 im Fische. In diesem Fall bilden die Planeten: Merkur, Mond einen Spannungsaspekt und Poseidon eine Opposition zum SP. 
                                                                                                                               
 
11/ Die YIN/Yang-Verhältnisse
 
 
Zusammenfassende yin/yang-verhältnisse (alle (Oben) und aus den Planetenkonstellationen ):
-Yin: 48,00 % / +Yang: 52,00 %
 
 
12/ Erzengel-Analyse:Die Erzengel sind, solange es uns Menschen gibt, mit uns verbunden. Sie symbolisieren nicht nur die 4 Windrichtungen, sondern arbeiten ebenfalls mit den Jahreszeiten auf dass Engste zusammen. Obwohl es eher als einer Nebensächlichkeit erscheint sie hier fast am Ende der AUM-Analyse aufzuführen, möchte ich gerne einen Spruch einfügen von Frau Elisabeth Vreede. Sie war eine niederländische Mathematikerin, Astronomin und Anthroposophin und von 1925 bis 1935 im Vorstandsmitglied der Allgemeinen Anthroposophischer Gesellschaft.
Durch Ihre astronomisch/anthroposophischen Überlegungen und Herangehens-weisen hat Vreede viel dazu beigetragen, dass Menschen ein anderer Zugang zu den Sternen geöffnet werden konnte: 
 
 
"Michael, der Christus- und Sonnenbote, hat in der Sternenwelt seine ganz besonderen Aufgaben. Schwingt er sein Sternenschwert, so schwindet der schweflige Drache der Sommerhitze. Wird ein Mensch geboren, so lebt Michaels Weltenwille in der Konstellation seiner Geburt, denn ohne Michaels Zutun wären Menschheit und Sternenwelt auseinander gefallen. Astrologie bewirkt er so, Astrosophie gab er, indem in seinem Zeitalter die Geisteswissenschaft entstehen konnte."

Die vier Erzengel begleiten uns, jeder auf seine Art, im täglichen leben. Jeder Erzengel erfüllt seine besonderen Aufgaben. Nach Zuordnung der Erzengel in diesem Horoskop und je nach Planeten- und sensitiven Punkten Besetzung der Tierkreiszeichen und Jahreszeiten, ergab die Engel-Intention, astrologisch gesehen, folgende Stärken:

Michael:12,00%, (hebr. ‏מיכאל‎; arab ميكائيل/ميكا „Mika'il/Mikaal“; deutsch: „Wer ist wie Gott?“) ist der erste der vier führenden Erzengel und trägt das flammende Schwert. Er ist der Bezwinger Satans und wägt die Seelen am Tag des Jüngsten Gerichts. Das Feuer ist sein Element, seine Farbe ist rot. Nach katholischer Auffassung steht er im Osten vor dem Thron Gottes. Die Sonnensphäre ist seine geistige Heimat.

Gabriel: 16,00%, hebr. גַּבְרִיאֵל = „Gott ist stark“, arab. جبريل , Djebrail, deutsch „Held Gottes“) ist der zweite der vier hauptsächlichen Erzengel und wird in der Bibel im Buch und im Lukasevangelium erwähnt und wird ganz besonders im Islam verehrt. Gabriel steht in Zusammenhang mit den Geburtskräften und wird in der bildenden Kunst häufig auch in weiblicher Gestalt dargestellt. Er gilt als Bote Gottes und gilt vielfach auch als Ausleger von Visionen. Sein Herrschaftsbereich ist die Mondensphäre. 

Raphael: +36,00%, (hebr.: רפאל; rapha'el bedeutet „Gott heilt“) ist gemeinsam mit Michael, Gabriel und Uriel einer der vier führenden Erzengel bzw. einer der sieben Erzengel, die den Planetensphären zugeordnet sind. Seine kosmische Heimat ist die Merkursphäre. Nach katholischer Tradition steht er im Westen vor dem Thron Gottes. Seine letzte Erzengel-Regentschaft währte laut Rudolf Steiner von 850 - 1190 n. Chr. Im Buch-Tobhit spricht Raphael: "Ich bin Rafael, einer von den sieben heiligen Engeln, der dass Gebet der Heiligen empor tragen und mit ihm vor die Majestät des heiligen Gottes treten". (Tob 12,15 EU)
Raphael gilt als Beschützer des Baumes des Lebens. Nach dem Sohar, dem zentralen Buch der jüdischen Kabbala, wurde er damit beauftragt, die Erde zu heilen, damit die Menschen auf ihr leben können. Wie Rudolf Steiner in seinen Vorträgen über "Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen" geschildert hat, ist er es auch, dem wir die in unserem Organismus wirkender Heilkräfte verdanken. Er ist der Frühlingsgeist, der die Erde umkreist, und der während der Herbsteszeit die Kräfte der menschlichen Atmung eigentlich schafft und darin seine heilenden Kräfte verankert. Im Atem liegt darum das Geheimnis unserer Heilkräfte. 

Uriel: -36,00%, (hebr. אוּרִיאֵל, "Mein Licht (uri) ist Gott (el)", lat. Lux vel Ignis Dei, Licht oder Feuer Gottes), oft auch Phanuel genannt, ist einer der vier hauptsächlichen Erzengel nach der jüdisch-christlichen Überlieferung. Aus anthroposophischer Sicht ist er ist der Regent der Hochsommerzeit, wie es Rudolf Steiner in der Johanni-Imagination ausführlich geschildert hat. Mit Uriel sind folgende Analogien verbunden: "Das Licht Gottes". Bedeutung: Frieden, Dienst am Nächsten. Farbe: Gold, Purpur.
Uriel bringt dir Frieden. Er hilft dir, innere Konflikte zu bewältigen. Uriel reinigt dein Sonnengeflecht, wenn du unter Stress stehst oder nervös bist, und erfüllt dich mit Ruhe und Frieden. Uriel verkörpert auch den Dienst an den Nächsten. Er möchte, dass du anderen aus Freude hilfst, um nicht davon zu profitieren. Rufe Uriel, um zu erfahren, welche Aufgabe du im Leben hast.
 
Zum stärksten  Tierkreiszeichen Zwillinge in Morgensterns Kosmogramm gehört der
Kalium-Mur.-Typ

Kalium ist ein Mensch mit festen Prinzipien und Regeln, die ihm als Rahmen eine große Sicherheit geben. Emotionale und materielle Sicherheit in gewachsenen, vertrauten Strukturen, auf die er sich auch zukünftig verlassen kann, sind ihm wesentlich. Kalium hat ein starkes Pflichtgefühl, er ist verantwortungsbewusst und gewissenhaft, in der Arbeit ist er auch ein "harter Arbeiter". Er ist stabil und selbstsicher, hat ein gutes Durchsetzungsvermögen in der Arbeit und zeigt sich sehr gefühlskontrolliert. Er bevorzugt regelmäßige Routine (anstelle unerwarteter Ereignisse) und ist sehr familienorientiert. Seine Aufgabe in der Familie sieht er in seinem Beitrag zum Familien-Unterhalt.
Bei Muriaticum (Chloratum) ist das zentrale Thema die mangelnde mütterliche Zuwendung und Geborgenheit in der Kindheit. Oft entstand das Gefühl, zu wenig Liebe, Fürsorge, Einfühlungsvermögen, Verständnis und Wärme zu erhalten. Ebenso sitzt in ihm eine tiefe emotionale Verletzung des Nicht-Angenommen-Seins. Er empfindet Bitterkeit über das, was ihm angetan wurde, hat ständig das Gefühl, zu kurz zu kommen und bedauert sich in Selbstmitleid. Er sucht symbolisch nach der nährenden und umsorgenden Mutter. Zuwendung stärkt sein Selbstbewußtsein.
 
 
C/ Tierkreiszeichen Zwillinge Bachblüten
 
Aufgrund der intensiven Planeten-Besetzung des Tierkreiszeichens Zwillinge, kann folgende Bachblüte an Morgensterns Veranlagung zugefügt werden: Cerato
 

 
Die Heilpflanze Cerato
Die chinesische Bleiwurz oder Cerato ist ein kleiner Strauch mit einer Wuchshöhe von ein bis zwei Metern aus der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Die auch als Hornkraut bekannte Pflanze stammt ursprünglich aus Asien, ist aber heutzutage auch in Europa zu finden. Die Bleiwurz wird gerne in Gärten gepflanzt wegen ihrer schönen leuchtend-blauen fünfzähligen Blüten. Cerato ist die einzige Bachblüten-Pflanze, die in England, wo die original Bachblüten hrd sie im Winter vor Frost geschützt. Sie blüergestellt werden, nur in Gärten wächst. Im Bach Centre wiht von August bis Oktober und bildet Kapselfrüchte mit schwarzen Samen. Sie bevorzugt geschützte, sonnige Standorte mit frischem bzw. trockenem Boden. In Tibet verehrt man die Bleiwurz als Symbol der Weisheit.
Die chinesische Bleiwurz wird in der Bachblütentherapie verwendet. Weitere Anwendungen von Ceratostigma willmottianum aus dem Bereich der Naturheilkunde sind hierzulande nicht bekannt.

 
Beschreibung des negativen Cerato Zustands
Die Bachblüte Cerato gilt als Intuitionsblüte. Der negative Cerato Zustand äußert sich vor allem dadurch, dass ein Mensch an seinem Wissen zweifelt. Er missachtet seine Intuition. Entweder glaubt er nicht an seine Anbindung zum höheres Selbst oder misstraut seiner inneren Führung. Sein Verstand fürchtet sich davor, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Er kann zwar Entscheidungen treffen, hinterfragt sie jedoch im Nachhinein. Er möchte bloß nichts verkehrt machen.
Der Cerato Typ leidet unter einem schwach ausgeprägten Urteilsvermögen. Er glaubt nicht an seine eigenen Überzeugungen. Daher kann er sich nicht selbstständig entfalten. Er benötigt die Führung anderer, die ihm sagen, was richtig und was falsch ist. Er verhält sich wie ein Narr, selbst wenn diese Rolle gar nicht seiner Identität entspricht. Denn vom Wesen her mangelt es ihm nicht an Weisheit, mit der er sich und seine Mitmenschen bereichern könnte. Allerdings kann er von seiner Weisheit keinen Gebrauch machen, da er dafür nicht über das nötige Selbstvertrauen verfügt.
Im verzerrten Cerato Zustand bittet man andere in allen Angelegenheiten um Rat. Man fragt ständig nach, um Gewissheit zu erlangen. Das führt dazu, dass man seine Mitmenschen mit seiner Fragerei stört oder nervt. Für einen Gesprächspartner kann es äußerst kräftezehrend sein, wenn man bei jeder Kleinigkeit nachhakt, um sicherzustellen, dass man sie richtig verstanden hat. Es herrscht große Unsicherheit in Bezug auf die eigene Wahrheit, wodurch man sich in eine Abhängigkeit von fremden Wahrheiten begibt.
Die Cerato Störung bringt das Problem mit sich, dass man sich leicht in die Irre führen lässt. Zu großen Wert auf die Meinung seiner Umwelt zu legen und sich auf sie zu verlassen, kann nämlich bedeuten, dass man vom eigenen Weg abkommt. Man trifft falsche Entscheidungen, nur weil andere sie für richtig hielten. Es besteht die Gefahr, dass man sich zu Dingen hinreißen lässt, die einem schaden und die man später bereut. Man benötigt die Bestätigung von außen, um sich sicher zu fühlen, und macht dafür alles mit.
Gegenteilige Meinungen bringen den Menschen im verzerrten Cerato Zustand leicht aus dem Konzept. Er möchte alles wissen, kann aber nicht mit der Vielfalt an Informationen, die er sich einholt, umgehen. Er sammelt mehr und mehr Wissen, wendet es aber nicht an. Somit trifft er oft Fehlentscheidungen und ärgert sich im Nachhinein über seine vermeintliche Dummheit. Jedoch kann er sich einfach nicht auf sich selbst verlassen, sondern ist auf Menschen angewiesen, die ihm sagen, wo es langgeht. Dadurch neigt er dazu, andere zu imitieren. Nach außen wirkt er ratlos, hilflos und unselbstständig.
 

Bachblüte Cerato Anwendungsmöglichkeiten und seelische Wirkung
 Die Bachblüte Cerato stärkt das Vertrauen in die eigene Intuition und Urteilsfähigkeit. Sie hilft dabei, die Fähigkeit zu entwickeln, sich eine eigene Meinung zu bilden und zu dieser Meinung zu stehen. Die Anwendung soll bewirken, dass das Bedürfnis, sich ständig vergewissern zu müssen und Bestätigung zu suchen, nachlässt. In einem positiven Cerato Zustand stellt man nicht nur Fragen, sondern gibt auch Antworten. Man holt sich den Rat von seiner inneren Stimme und weniger von seinen Mitmenschen. Man realisiert, dass er erste Gedanke oft der richtige und alles Wissen in einem selbst vorhanden ist.
Die Anwendung eignet sich z. B. für Menschen, die selbstständiger werden bzw. ihr ständiges Zweifeln an den eigenen Fähigkeiten unter Kontrolle bringen möchten. Cerato stärkt die Wahrnehmung von Fähigkeiten und Kompetenzen, erhöht die Entscheidungssicherheit und vergrößert so die persönliche Unabhängigkeit. Der Mensch vollzieht einen inneren und äußeren Reifeprozess. Das eigene Wissen wird zunehmend bewusst angewendet und damit zu wahrhaftiger Weisheit. Der gesunde Menschenverstand verleiht einem den Mut, und spontaner zu handeln und Fehler zu riskieren.
          
 
Christian Morgenstern
 
Sechstes Chakra: Ajna-Chakra
 
 
 
Das sechste Chakra trägt den Namen Ajna-Chakra. Es wird auch als Stirn-Chakra  oder Drittes Auge bezeichnet. E sitzt eine Fingerbreite über der Nasenwurzel, auf der Mitte der Stirn und öffnet sich nach vorn. Seine Farbe ist indigoblau oder violett.
 
 
 
Körperlich sind dem Stirn-Chakra das Zentralnervensystem, Kleinhirn, Gesicht, Augen, Ohren, Nase, Nebenhöhlen und die Hirnanhangdrüse zugeordnet.
 
 
 
Auf körperlicher Ebene steht dieses Chakra mit der Hirnanhangdrüse in Verbindung, die durch ihre Tätigkeit alle anderen Drüsen in ihrer Funktion steuert. Auf geistiger Ebene ist das Dritte Auge der Sitz all Ihrer BewusstwerdungsprozesseNameIhres Willens, Ihrer Gedanken und Ihres Erinnerungs-vermögens. Hier finden Sie Intuition und Innenschau, das Wissen um Wahrheiten jenseits aller irdischen Materialisation. Visualisierung und Materialisierung durch die Kraft der Gedanken sind verknüpft mit dem sechsten Chakra. Menschen mit einem entwickelten sechsten Chakra haben oft die Fähigkeit des Hellsehens, sie sind verbunden mit den verschiedensten Schöpfungsbereichen.

Stella-anthroposophica.de
Hendrik Woorts
Kleinmachow im Mai 2017
 
 


 
 
   
 
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