stella anthroposophica
  Das AUM-Horoskop
 

Im Rhythmus des Lebens: Die Atmungen in Kosmos, Erde und Mensch

Animated Mani Wheel

als Komplementär-Analyse in der Astrologie.

 Das AUM- (Atmungs-Urbild & Motivations) Horoskop©

 „(...) Wir wollen heute einmal diesen Kreislauf der Erde als eine Art großer Atmung betrachten, welche die Erde vollzieht gegenüber ihrer kosmischen Umgebung. Wir können noch andere Vorgänge, die an der Erde und um die Erde sich abspielen, als eine Art Atmungsvorgänge auffassen. Wir können auch von einer täglichen Atmung der Erde sprechen. (...)"

„Also wie gesagt, nicht eine Luftatmung ist es, von der wir sprechen, sondern die Atmung, die Ein- und Ausatmung von Kräften, von denen man eine Teilvorstellung gewinnen kann, wenn man auf das Pflanzenwachstum im Laufe eines Jahres sieht. (...)“

Rudolf Steiner, Ga 223a, Der Jahreskreislauf als Atmungsvorgang der Erde und die vier großen Festeszeiten S.1

„Die individuelle Signatur eines jeden Menschen lässt sich erforschen, indem dieser die entsprechende Varianten aus seinem Geburtsbild abliest und in eine Überschau nach Art von Tafel 61 (S. 164) einfügt, diese erweitert, ergänzt, ihre Aussage mit Intuition anschaut“
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Günther Wachsmuth
Kosmische Aspekte von Geburt und Tod (Philosophisch-anthroposophischer Verlag am Goetheanum, 1956)

Das Herabsteigen aus dem Geist,
das Leben in der Materie und die Rückkehr zum Geist, wird in
drei Buchstaben dargestellt:

AUM

"Sheelam Param Bhushanam"!  Charakter ist die höchste Tugend!
So lautet einen Indischen Spruch der unmittelbar mit dem kostbarsten aber gleichzeitig mit dem anfälligsten unsichtbaren Teil welches der Mensch besitzt in Verbindung steht. Seit Mitte der Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts rückte, neben der Beratung hilfesuchenden Menschen mein astrologischer Schwerpunkt  immer mehr in Richtung Forschung, der Grund dafür liegt in die Tatsache das ich als Heilerzieher und Astrologe besonders darauf focussiert bin zu versuchen zu dem Wesenskern der Menschen durchzudringen damit eine größtmögliche Chance besteht den Klienten so optimal wie nur möglich unterstützen zu können. Empathie alleine genügte mir nicht und deshalb studierte ich seit mehreren Jahren einerseits das  Carakha Samshita, welches die traditionellen Ayurveda-Texten (Ayurveda: "das Wissen vom Leben") beinhalten, wobei meine  besondere Aufmerksamkeit die drei feinstofflichen Energien oder allgemein bekannt unter den Namen Tridoshas,  golten. Andererseits ist es die anthroposophische Weltanschauuung im Allgemeinen, aber hier speziell die physische Dreigliederung und die Kosmologie, die meinen Lebenumständen begleitet. Wir dürfen nicht vergessen dass sich in Rudolf Steiners  Anthroposophie sehr viele philosophische Elemente der Theosophie beinhaltet und die wiederum, zum erheblichen Teil, in der alten indischen Mystik zurück zu finden sind. Seit meine ersten Berührungen mit der Astrologie (Ende der 70er Jahren des vorigen Jh.) habe ich es für meine Aufgabe gehalten, neue astrologische Wege zu finden. Mein Weg sollte  mich diesbezüglich über die Philosophie „das Wissen vom Leben“ (Ayurveda)  zu den der „menschlichen Weisheit“ (Anthroposophie) führen. Es war eine Herausforderung die bereits theoretisch vorhandenen Überlegungen praktisch umsetzbar zu machen. Es ist mir klar und gehört zu tiefst zu meinem eigenen Empfinden das wir Menschen teil des Ganzen und umgeben sind von  Kräften, also Atmungen. Kräfte die bei uns bis ins Menscheninnere vorhanden sind. Wie aber wäre das darzustellen? Es genügte schlussendlich die Symbolzeichen die Dr. Günter Wachsmuth in seinem Buch nutzte derart einzusetzen, dass sie wie eine „Wellenbewegung“ (regelmäßiger Ablösung der Symbolzeichen) dargestellt werden konnten. Die konzeptionelle Symbol-Anwendung geht über die Verwendung der Symbole durch Dr. Wachsmuth hinaus. Nach vielen Versuchen an individuellen Horoskopen ist es mir gelungen eine astrologische Synthese herzustellen. Unter dem Namen AUM (Atmungen- Urbilder und Motivationen)-Methode ist nun diese Verschmelzung zum Ausdruck gebracht worden. Die Methode macht es möglich  einen differenzierten,  holistischen Eindruck über dem Horoskopeigner zu erhalten. Zu Empfehlen ist die AUM-Analyse besonders dort wo professionell mit und am Menschen gearbeitet wird. Selbstverständlich kann es für  all denjenigen, die ein tieferes Verständnis für das  eigener „Selbst“ erhalten wollen, sehr von Nutzen sein. Die AUM-Methode mag auf den ersten Blick sicherlich ungewöhnlich sein, aber es  zeigt, dass neue Wege zu den Sternen“, ja neue Wege zur (Selbst-) Erkenntnis möglich sind, auch wenn einiges darin bekannt vorkommen mag.

Werdegang des Menschen -  Kosmische Evolution, Erdenverkörperung, Völkerwanderung, Geistgeschichte – (Philosophisch-anthroposophischer Verlag am Goetheanum, 1953),
Erde und Mensch (Verlag Christiani Konstanz, 1952)
Kosmische Aspekte von Geburt und Tod (Philosophisch-anthroposophischer Verlag am Goetheanum, 1956)

Die heutige Astrologie sieht aus seiner oft materiell orientierten Sichtweise leider nur das Existenzielle des Menschen zwischen Geburt (erster Atmungszug im irdischen Leben) und Tod (letzter Ausatmung im irdischen Leben) In folge dessen nimmt sie diese Sichtweise als Grundlage der astrologischen Analysen. Das ein vorgeburtliches und ein nachtödliches Leben existiert, wird leider oft übersehen. Diese Lebensformen sind durchzogen von unsichtbaren  Kräften, man  kann auch sagen von „Atmungen“, die maßgeblich an unserer Existenz in diesen zwei Welten beteiligt sind.  Wir daher, sozusagen sowohl im irdischen Leben, wie auch im geistigen Leben, eingefangen, ja vereinigt, verschmelzt mit kosmischen, irdischen und eigenen (Circadianen) Rhythmen sind, mit  Atmungs- bzw. Kräfte-Rhythmen. Diese Atmungs-Rhythmen beinflüssen uns als Mensch, indem sie dazu beitragen uns den „ureigenen“ individuellen Charakter, Veranlagung und Temperament  zu schenken womit wir uns auf Erden begeben. Die AUM-Horoskop-Analyse möchte die Veranlagung des Horoskop-Eigners in den Gewichtungs-Bereichen:

Nerven-Sinnes-System, repräsentiert durch dass Denken, das Rhythmische-System, repräsentiert durch dass Fühlen und das Stoffwechsel-Gliedmaßen-System, welches durch dass Wollen (n. Rudolf Steiner) repräsentiert wird,  darstellen und beruht in Prinzip auf die dynamischen Auszählungen der Planeten und sensitiven Punkten auf verschiedenen Horoskop-Analyse-Ebenen.

Hinter dieser ganzheitlich orientierte dynamische Auszählungmethode stehen neben  der oben genannten Systematik des dreigliedrigen Menschen (anthroposophisch) noch weitere  Berechnungs-grundlagen zur Veranlagung des Klienten zur Verfügung: Die Charakter-Typisierung nach C.G. Jung, die vier Temperamente nach Hippokrates von Kos, die dynamischen Planetenpostionen in den Tierkreiszeichen, und um eine möglichst umfassende ganzheitliche Klientenbetrachtung zu erhalten, wurden im Verfahren die astrologische Analyse der feinstofflichen Energien aus der ayurveda, die Tridosha-Veranlagung integriert. Daneben kann man mit diese Methode herausfinden welches Tierkreiszeichen aus Sicht der geisteswissenschatlichen  Ansichten Rudolf Steines die mehrheitlicher Dominanz besitzt und wie sich dieses auf dem Klienten auswirken kann. Ausserdem bietet diese Methode die Möglichkeit die Yin und Yang-Verhältnisse des Persons zu analysieren.

So wie  der anthroposophischen Medizin sich als Komplementärmedizin versteht, so ist das AUM - Horoskop als "Komplementär-Astrologie" zu verstehen. Die anthroposophische Medizin lehnt  Schulmedizin nicht ab, sie will sie ausdrücklich ergänzen. Es dürfte daher verständlich sein, dass mit diese astrologische Methode die Ergänzung der Astrologie gemeint ist.

Um unser Dasein als Teil des Kosmos Ausdruck zu verleihen ("wir sind aus dem Kosmos geboren") werden im AUM-Horoskop mehreren Ebenen herangezogen, wobei die Atmungskräften triperiodisch aufgeteilt sind: Die AUM-Analyse stützt sich (s. Abbildung) auf folgenden Horoskopebenen:

I / Die CosmoSinus oder Dekaden-Ebene

Der Kosmos, von dem wir ein Teil sind, ist ständig in Bewegung. Kräfte treiben vorwärts, verbleiben eine Weile auf der Stelle, ziehen sich zurück, während andere Kräfte sich wiederum in einer Gegenbewegung befinden können, sich Aufstrebend hervortun bis hin zur völliger Entfaltung ihrer Kraft. Es ist ein Auf und Ab de kosmischen Atmungskräften. CosmoSinus will das zum Ausdruck bringen indem angeschaut wird in welche „Horoskop-Dekade“ sich die Planeten aufhalten zum Zeitpunkt der Geburt. Der Name „Sinus“ entstammt die Überlegung das die Planeten sich in einem dynamischen fortwährenden Auf-und Ab-Prozess im Tierkreis bewegen. Durch den Nachweis das es Gravitationsbewegungen im Universum gibt, sich Raum verschieben kann, ist es nachvollziehbar das sich die Atmungskräfte bis an unsere Erde heran fortbewegen und damit Kräfte von nicht sichtbarer Art an uns herantreten.
 
Befinden sich Planeten „zwischen den Tierkreiszeichen“, (oder auch im Raum des Rückzugs) d.h.: ab 25° eines Tierkreiszeichens bis zu 05° des darauffolgenden Tierkreis-Zeichens, ist keine echte Beziehung zwischen Planeten und den betreffenden Tierkreiszeichen vorhanden. CosmoSinus bringt das symbolisch durch das erdgerichtete Zeichen zum Ausdruck. Ich möchte sogar soweit gehen und bemerken das die in diesem Bereich befindlichen Planeten eher über eine Art "Eigenkraft“ verfügen. Dieser Eigenkraft hat wenig mit der Dynamik des Tierkreiszeichens zu tun. Aus der Sicht des Tierkreiszeichens ist das ähnlich zu sehen, wobei ich  hier aber Notieren möchte das sie beiderseits nicht imstande sind sich gegenseitig ganz zu neutralisieren. Sie Neutralisieren sich höchstens gegenseitig als gemeinsam auftretender Kraft.
 
Die „Beziehung“ (Planeten und Tierkreiszeichen) wird in der Dekade: „Raum des Annäherns“ von beiden Seiten aufgenommen. Das geschieht zwischen den Graden 5° bis 10°. CosmoSinus-Symbol X,Erde und Kosmos verbindend. Befinden sich die Planeten zwischen den Gradzahlen 10° bis 20°, (Dekade: „Raum der Entfaltung“) dann kommen die beidseitigen Atmungskräften voll zu Verschmelzung und Entfaltung oder zur Bündelung der Atmungskräften. Hier ist das CosmoSinus-Symbol zum Kosmos gerichtet: p es ist die geballte Energie, die hieraus deutlich hervor geht. In dem Bereich 20° bis 25° (Dekade: „Raum des Lösens“) lösen sich diese Verschmelzungen und die Dynamisierungen der Atmungskräften von den Planeten,  und das betreffender Tierkreiszeichen wieder langsam. (CosmoSinus-Symbol X) Danach beginnt wieder ein neuer Zyklus in der q-Phase. Es wurden also Rhythmen berücksichtigt die Individueller nicht sein könnten, hängen sie doch zusammen mit den Positionen der Planeten in den Tierkreiszeichen des Geburtshoroskops! Gleichzeitig können wir hierin erkennen welche Neigung bei vielen Abläufen im Leben verstärkt nach vorne treten können. Wir Unterscheiden 4 Stufen die wiederum in zwei ergänzenden Wirkungsstufen unterteilt sind: YIN-Charakter/Passiv: Idea = Planen, Praeparatio = Vorbereiten. Yang-CharakterIAktiv: Actio = Handeln, Tun, Reflexionem = Reflektieren des Ganzen.

II / Die Circadiane Ebene

Wir kennen bereits die kosmologischen Planeten-Rhythmen, mehr oder weniger, aus unserem Aufenthalt in der zeitlosen geistigen Welt, denn wir alle sind diesen Planetensphären in unsere Vorbereitungszeit für unserer nächsten Inkarnation bereits durchlaufen. Wieder auf Erden müssen wir uns Auseinandersetzen mit den hier existierenden täglichen Zeitenteilung:  Wir Wissen, um 12:00 Uhr erreicht die Sonne ihren Höchststand am Himmel. So haben wir die kosmologischen Zeitkreuze auf 12:00 Uhr, 18:00 Uhr, 06:00 Uhr und 24:00 Uhr festgelegt. Oder die festgelegten Rhythmen die von der Erde ausgehen: die der Erdkreuze wurden auf den Zeitachsen: 09:00 Uhr, 15:00 Uhr, 21:00 Uhr und 03:00 Uhr festgelegt. Die Chronobiologischen Uhrzeiten der indischen Tridoshas wurden teilweise auf die kosmologischen Zeitkreuzen gesetzt und fügten andere Zeiten hinzu: 06:00 Uhr, 10:00 Uhr, 14:00 Uhr, 18:00 Uhr, 22:00 Uhr und 02:00 Uhr. Ähnliche chronobiologischen Zeitangaben finden wir in der chinesischen Chronobiologie. Eines haben sie aber alle Gemeinsam, sie sind statisch und können nur übergeordnet für die Menschheit eine Rolle spielen. Jeder Mensch ist aber ein einmaliges Wesen. Um diese wesentliche Befindung Rechnung zu tragen gibt  es einen Individuellen, ganz persönlichen Atmungskräfte- Rhythmus in diese Methode. Dieser individueller Atmungskräfte-Rhythmus finden wir auf der sogenannten circadiane Ebene.
Im Horoskop ist es die Ebene der Planetenpositionen in den  Häusern. Im AUM-Horoskop steht die zahlenmäßige Presenz der Planeten und sensitiven Punkte in den "Atmungsphasen" (statt der Begriff „Häuser“) und in den jeweiligen Tierkreiszeichen Zentral. Die Aspekte welche die Planeten und Punkte unter einander bilden sind unabhängig vom AUM-Horoskop zu betrachten.  In der Abbildung des Beispielhoroskops Rudolf Steiners, sind die immer wiederkehrenden Symbolzeichen direkt neben die Häusernummerierung (Atmungsphasennummern) platziert.  Die Circadianen Rhythmen wollen zum Ausdruck bringen das der Mensch ein eigener, individueller Rhythmus besitzt, die „Rings um den Tag“ geht.

Zum schluss dieser Aufzählung der verschiedenen Ebenen ist zu erwähnen das im AUM-Horoskop zusätzlich die reale Gestirnenhimmel, der siderische Tierkreis,  berücksichtigt wird. S
omit verschmelzen sich die äußeren Atmungen des Kosmos mit den Planeten und sensitiven Punkten und damit gleichzeitig mit den menschen, da wir als Mensch im  Fokus der astrologischen Betrachtung stehen und wir zu diesen Zweck das Mittelpunkt des Horoskops bilden. Es vereinigen sich also äußere Atmungs-Rhythmen mit ganz individuell zu betrachtenden persönlichen Atmungs-Rhythmen. Der erste irdischer Kontakt mit den äußerlichen Rhythmen bekommt der Mensch durch seiner Geburt. Für die Erstellung eines Horoskops ist es immer wichtig zu wissen um welcher Uhrzeit der Mensch geboren wurde, denn mit diese Information wird  u.a. die Position des Aszendenten bestimmt und damit welches Tierkreiszeichen am östlichen Horizont aufsteigt. So ist es aus astrologische Sichtweise logisch und nachvollziehbar, dass die circadiane Rhythmen ihren Ausgangspunkt beim Aszendenten haben. Von diesem Zeitpunkt an  vermischen sich die äußeren Atmungsprozessen  mit den individuellen Atmungsprozessen.  

Das 6. Haus als Ausgangspunkt der circadianen Atmung

Das 6. Haus ist im traditionellen Sinne analogisch verbunden mit dem Notwendigen, welches der Körper unterworfen ist: Gesundheit, Hygiene, Widerstandkraft und Krankheit. Im Horoskop Rudolf Steiners sehen wir das dass 6. Haus sich im Widder befindet. Das Symbol zeigt ein Dreieck mit der Spitze nach unten. Damit begint der Circadiane Rhythmik am Aszendenten mit diesem Symbol. Darauf folgt im nächsten 2. Haus oder in die nächste Atmungsphase, die Kennzeichnung mit dem Symbol X. Dass 3. Haus / Atmungsphase, erhält dass Symbol mit dem Pfeil nach Unten gerichtet. In diese Reihenfolge erhalten wir am Ende die triperiodischen Atmungsphasen im Horoskop. 



Der Mensch ist, obwohl viele das anders sehen (und dürfen!), ein unverbrüchlicher Teil des Universums, darum sind genau die Veränderungs-, die sich stets abwechselnden Atmungsprozesse in die AUM- Analyse hineingearbeitet worden, um  die enge Verbindung des Menschen mit dem Kosmos zu benachdrucken. Das kosmische Wechselspiel der planetaren Rhythmen finden wir in unseren eigenen Körper wieder, und offenbaren sich auch als Merkmale unserer Veranlagung, als unser Charakter und Temperament.

 
Wenn  sich im AUM-Analyse-Verfahren herausstellt, dass Urbild I dominierend ist,  besteht der Tendenz das in diesen Menschen die stärkste Orientierung zu den Wesen und Kräften des kosmischen Umkreises lebt. Damit verbunden ist die Kraft der Ganzheit.

Bei einer Urbild II -Dominanz ist die Veranlagung vorhanden, gleichermaßen  aufgeschlossen zu sein für Irdisches und Kosmisches, wobei zwischen beiden Welten vermittelnd diese Gleichheit von Außen und innen erlebbar gemacht werden kann. Hiermit verbunden sind die Herzkräfte.

Ist Urbild III in der AUM-Analyse dominierend können wir es mit  mit einem Menschen zu tun haben dessen Seelenhaltung vorwiegend den irdischen Verhältnissen und deren Aufgaben zugewandt ist. Mit diesem Urbild sind die Kräfte des Wollens verbunden.
"Lernt der Yogi sich mit den Urbildern vereinigen, so ist er aufgestiegen in die ewige Welt des Geistes; er schwebt über dem Vergänglichen. Das ist der Zustand, von dem gesagt wird, daß der Yogi dann ruht zwischen den Schwingen des großen Vogels, des Schwanes, des Aum. Das Aum ist das Hinübergehen aus den Abbildern zum Urbild zurück, das Aufgehen in dem Unvergänglichen, Dieses Aufgehen in dem Ewigen, das Sich Vereinigen mit den Urbildern, wird auch ausgedrückt in dem Mantram aus den Upanishaden:

"Yasmät jätam jagat sarvam, yasminn eva praliyate
yenedam dhriyate caiva, tasmai jnänätmane namah".

"Von dem die ganze Welt stammt, zu dem sie wieder zurückkehrt,
durch den sie sicher gestützt ist, Ihm dem Selbst, welches weiß, sei alle Ehre".

Das ist, was auch in dem Ostergedanken liegt. Es ist die Auferstehung des Menschen aus dem Haften am Vergänglichen und Materiellen in die ewigen Regionen der Urbilder hinein." Rudolf Steiner
(Lit: GA 245, S90)

"So wie diese Form von Atmungskräften sich um und in die Erde zeigen, ist es nachvollziehbar dass solche Atmungskräfte im Kosmos, in und um den Planeten, Sternen und den höheren Sphären, allerdings in vermutlich abgewandelter Form, vorhanden sein dürften. Erde, Mensch und Kosmos sind eine Einheit“.

H. J.W. Woorts/www.stella-anthroposophica.de

 

 

 

 


 

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