stella anthroposophica
  Elisabeth Vreede
 
"Michael, der Christus- und Sonnenbote, hat in der Sternenwelt seine ganz besonderen Aufgaben. Schwingt er sein Sternenschwert, so schwindet der schweflige Drache der Sommerhitze. Wird ein Mensch geboren, so lebt Michaels Weltenwille in der Konstellation seiner Geburt, denn ohne Michaels Zutun wären Menschheit und Sternenwelt auseinander gefallen. Astrologie bewirkt er so, Astrosophie gab er, indem in seinem Zeitalter die Geisteswissenschaft entstehen konnte."  
          
 

 

Elisabeth Vreede (* 16 Juli 1879 in Den Haag; † 31. August 1943 in Ascona) war eine niederländische Mathematikerin, Astronomin und Anthroposophin. Sie gehörte von 1925 bis 1935 dem Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft an

Elisabeth Vreede kam schon im Elternhaus mit der Theosophie in Kontakt. Sie interessierte sich früh für den Sternenhimmel, las die Werke von Camille Flammarion und lernte dabei Französisch. Sie studierte Mathematik, Astronomie und Philosophie an der Universität Leiden. Nach dem Diplomabschluss 1906 gab sie bis 1910 Mathematikunterricht an einer höheren Mädchenschule.

 

Ab 1910 lebte sie in Berlin, arbeitete an ihrer (nicht vollendeten) Dissertation und zeitweise als Sekretärin von Rudolf Steiner. Eine Zeit lang im selben Haus wie Rudolf Steiner in der Motzstraße. Auf Anregung Steiners, gab Elisabeth Vreede  viele einführende Kurse und Vorträge über Mathematik und Astronomie für Laien. Diese Kurse dienten der Vorbereitung der Zuhörerinnen und Zuhörer für Vorträge Steiners über naturwissenschaftliche Themen. 1914 zog sie nach Dornach, um beim Bau des ersten Goetheanums mitzuhelfen. Am 03. Januar 1926 hielt Vreede am Goetheanum einen Vortrag über "Sternenwelt und Menschenweisheit", der in ihrem  "Lebensbild"  (1976) wieder abgedruckt ist. Hier wendete sie sich in Anknüpfung an Steiners "Leitsätze" (GA 26) mit allem Nachdruck gegen die damals wie heute vorherrschende Auffassung, dass der Mensch durch Geburtskonstellationen geprägt werde. Es verhält sich vielmehr umgekehrt:

"Der Zusammenhang des Menschen mit der Sternenwelt dient in erster Linie den Sternenwesen für ihre Wiederverbindung mit der geistigen Entwicklung des Kosmos".

In den Kriegsjahren half sie bei der Fürsorge für Kriegsgefangene in Berlin.

Nach Kriegsende begann Vreede aus eigenen Mitteln die Bibliothek und das Archiv am Goetheanum aufzubauen. 1924 wurde sie Leiterin der Mathematisch-Astronomischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum.

Nach den internen Auseinandersetzungen in der Anthroposophischen Gesellschaft wurde sie mit Ita Wegman aus dem Vorstand ausgeschlossen. Die letzten Jahre verliefen für Elisabeth Vreede in zunehmender Vereinsamung, da sie durch den Krieg von ihren Freunden im Ausland abgeschnitten war. Der Tod Ita Wegmans am 04.03.1943 traf sie tief, sie sprach jedoch nach schweren Ringen in Anwesenheit ihrer früheren Vorstandskollegen einige Worte bei ihrer Kremation. Ihr letzter Vortrag Anfang Mai 1943 galt dem 400. Todestag von Kopernikus. Bald darauf wurde sie Krank und Pflegebedürftig. Anfang August trat eine leichte Besserung ein, die sie für eine Reise zur Erholung nach Ascona, dem letzten Lebensort von Wegman, nutzte. Sie starb dort am 31. August. 1943.

Quelle: Wikipedia 

Aufgrund der rein astrologisch berechneten AUM-Analysen und aus der Quersumme der herangezogenen Analysen, konnte das Urbild I (Symbol Pfeil nach oben) im übergeordneten Sinne die meiste kosmischen Atmungen der Planeten und sensitiven Punkte* (* im weiteren Verlauf unter den Begriff Planeten gefasst) auf sich vereinigen. Dies kann sich in einer Tendenz zum Eintauchen in die Ur-Substanz und das Ur-Gesetz, in das Gewordene. Manifestieren. Es wird im positiven Aspekt zur Aufgeschlossenheit für die Umwelt, zu einer Erhöhung der Fähigkeit objektiver Wahrnehmung führen, zur Selbstlosigkeit, auch in der Forschung. Es kann in negativen Aspekten aber auch zur Abstraktion in der Erkenntnis, ja zur Abstraktion vom Einzelwert der Persönlichkeit verleiten. Jede Kapazität des Menschen lässt ihm ja deren Anwendung in verschiedenartigen Richtungen offen. Zum Ausdruck kommt in diese Veranlagung besonders der Wille, das Denken. Ausprägungstendenz: Labil.
  
Menschen welche dem beweglichen Zeichen zugeordnet sind zeigen jede Menge Erfahrung, welche auf allen möglichen Gebieten gesammelt und genützt werden, an. Ebenso weisen Sie eine enorme geistige Beweglichkeit, sowie eine enorm hohe Anpassungsfähigkeit auf. Wie ein Chamäleon sich seiner Umgebung anpasst, können sich Menschen der beweglichen Zeichen den Umständen angleichen und weisen ebenso eine hohe Flexibilität sowie ein hohes Maß an Einfallsreichtum auf. In allen Häusern/Feldern oder auch Lebensgebieten welche von beweglichen Zeichen besetzt sind, weist der Horoskopbesitzer eine enorme Anpassungsfähigkeit auf. Die positiven Eigenschaften, Anpassungsfähigkeit sowie Ideenreichtum, kann sich im Negativen in Nervosität, Besorgnis, sowie Unfähigkeit in der Gegenwart zu leben, auswirken.
  
Das spirituelle Bewusstsein, auch Intuition (von lat intuitio= unmittelbare Anschauung, zu lat. intueri= ansehen, betrachten) genannt, die unmittelbarste nichtdiskursive Form des Erkennens, ist ein allumfassendes ganzheitliches Bewusstsein, durch das in letzter Konsequenz die geistigen Geschehnisse im ganzen Kosmos miterlebt werden können. Es ist das umgewandelte und mit dem klaren Selbstbewusstsein verbundene Trance-Bewusstsein, das der Mensch auf dem alten Saturn hatte. Voll ausgebildet wird der Mensch es erst auf dem Vulkan haben. Durch geistige Schulung kann das intuitive Bewusstsein schon jetzt in gewissem Grade ausgebildet werden, wenn die Empfindungsseele zur Intuitionsseele umgestaltet wird. Eine Vorstufe dazu bildet das intuitive Denken.
 Spirituelles Bewusstsein (bewusstes Allbewusstsein, bewusste formgebende wesenschaffende Intuition)

Keineswegs zu verwechseln ist das, was Rudolf Steiner als Intuition bezeichnet, mit dem halb unbewussten, traumartigen Bauchgefühl, das umgangssprachlich häufig auch als Intuition bezeichnet wird und nur ein letzter Rest einer sehr alten, heute nicht mehr zeitgemäßen Erkenntnisform ist, die sich letztlich auf das in der Frühzeit weit verbreitete Bauchhellsehen gründet. Das von Steiner beschriebene spirituelle Bewusstsein steht demgegenüber bezüglich Klarheit und Bewusstseinsgrad drei Stufen über dem gegenwärtigen wachen Tagesbewusstsein und ist damit die höchste und bewussteste Form der Erkenntnis, die dem Menschen heute - zumindest in seinen ersten Anfängen - zugänglich ist.
Was Intuition bereits auf der Ebene des Denkens bedeutet, hat Rudolf Steiner schon in seiner Philosophie der Freiheit so formuliert:
"Intuition ist das im rein Geistigen verlaufende bewusste Erleben eines rein geistigen Inhaltes." (Lit.: GA 004, S.146)
Im intuitiven Denken habe der Mensch daher bereits ein rein geistiges Erlebnis:
"Die geistige Wahrnehmungswelt kann dem Menschen, sobald er sie erlebt, nichts Fremdes sein, weil er im intuitiven Denken schon ein Erlebnis hat, das rein geistigen Charakter trägt." (Lit.: GA 004, S.181)
 
Inspirationen, die uns aus dem Kosmos zuströmen. (Lit.: GA 157, S 298ff)
 
Das Gesamtergebnis der Analyse in Zahlen:
 U1 = 38,42%, X/ U2 = 32,00%, U3 = 29,58%

Nun besteht der Mensch nicht alleine aus einem „Gesamtergebnis“, geschweige denn aus Zahlen. Die Anwendung der Zahlen dient lediglich dazu eine tendenzielle Richtung zu haben. Der Mensch verfügt eben über mehrere Veranlagungs-Merkmale und entspricht nicht ausschließlich diese konkrete Typus-Darstellung. Bestimmte Charakter-Eigenschaften oder Veranlagungsmerkmale vermögen besonders hervorzutreten und daher eine dominantere Stellung einzunehmen als andere. Die Zahlen sollen daher nur als Orientierungshilfe dienen. Um die Veranlagung eines Menschen zu berücksichtigen muss man also in die Details gehen und darum ist es notwendig die einzelnen Analyse-Ebenen anzuschauen
 
Die AUM-Analyse im Einzelnen:
 
01/ CosmoSinus:
 
Bei Elisabeth Vreede: liegt die vordergründige Neigung zur Actio verstärkt vor.  diesem Fall, gehört das Reflexionem dazu.
 
Dieses Analyse zeigt folgende Aufteilung:
  
Idea: 24,00, Praeparatio: 24,00 %, Actio: 40,00%, Reflexionem: 12,00%
  
Übertragen auf dem Atmungsprozess, oder kosmischen Kräfteprozess, bedeutet diese Analyse in Zahlen: U1 = 40,00%, U2 = 36,00%, U3 = 24,00%
 
02/ Circadiane Atmung: 
 
U1 = 36,00%, U2 = 32,00%,U3 = 32,00%.
Somit ist die kosmische Tagessatmung auf diese Ebene dominant. 

03/ Die Tierkreis-Analyse: Dominant: Urbild II-Kreuz: Stier/Skorpion und Löwe/Wassermann. Es stellte sich heraus das dass Tierkreiszeichen Stier am stärksten besetzt ist. Wir unterscheiden den mit dem Tierkreiszeichen verbundenen Weltanschauungen in drei verschiedenen Ebenen: Die physische Ebene, die abhängig ist von der Sonnenposition im Horoskop, die seelische Ebene welcher abhängig ist von der Mondposition und die geistige Ebene, die abhängig ist von den Transneptuner Poseidon. Das Tierkreiszeichen Stier wird aus geisteswissenschaftlicher Betrachtung dem Rationalismus gleichgestellt:

Rationalismus: „...lässt nur diejenigen  Ideen gelten, welche er von den äußerlich-sinnlichen-realen Dingen abliest“,...nicht solche Ideen, die er „von Innen heraus etwa durch irgendeine Intuition oder Inspiration erfassen wurde...“
 
Auf der physischen Ebene, mit Sonne im Tierkreiszeichen Krebs tendiert Elisabeth Vreede zu der weltanschaulichen Betrachtung des Materialismus: „Sein Erkenntnisbereich ist „das materielle Gebiet des Lebens,...die Welt des Materiellen und Ihre Gesetze.“
 
Auf der seelischen Ebene, mit Mond im Tierkreiszeichen Zwillinge ist eine weltanschauliche Betrachtung in Form des Mathematizismus in Erwägung zu ziehen (Auszug):„...nimmt an, dass die Dinge nach maß und Zahl geordnet sind,...berechenbar,“...lässt nur das als wirklich gelten, was eben in Rechenformeln gebracht werden kann,“ „Das heißt, man kann vom Materialisten zum Rechenknecht des Universums werden“.

.Auf der geistigen Ebene, mit Poseidon im Tierkreiszeichen Jungfrau gilt die weltanschauliche Betrachtung in Form des Phänomenalismus: „Ich halte mich an die Welt, die mich umgibt,...aber behaupte nicht diese Welt sei die wirkliche...sie erscheint mir“...gewisse Prozesse, die sich in meinen Augen, Ohren abspielen, zeigen sich mir als Farben und Töne. Auf diese Phänomene bin ich bezüglich der Erkenntnis angewiesen.“
 
„Die Unterschiedlichen Weltanschauungen oder Gesichtspunkten in diese Analyse müssen nicht widersprüchlich sein, denn solange der Mensch dreigegliedert ist in seinem Leib-, Seele- und Geist-Erleben, solange werden sie (die Menschen) in dieses dreifache Erleben der Weltanschauungen, versuchen sie zu einer Einheit zu formen um so zu einer richtigen und für sich stimmige Einschätzung ihrer persönlichen Welt-Anschauung und Meinung zu kommen“ (HjW)
 
DIE ZWÖLF SINNE IN ANALOGIE DER URBILDER

Der Mensch verfügt über zwölf Sinne, wobei die Seele sie in den drei Gruppen: Denken, Fühlen und Wollen verteilen. Dieses hat mit dem Sinn für unser eigenen Körper zu tun:
 
URBILD I 
Die höchsten vier Sinne sind  die Kenntnis-Sinne die unmittelbar mit dem Denken assoziiert sind, und u.a. benutzt werden in der Beobachtung von anderen Personen

Denken, ist das Bewusstwerden in
9. Ton-Sinn oder das Hören - Schall sagt uns das innere Wesen der Dinge.
10. Wort-Sinn oder Sprache
11. Gedanken-Sinn oder Konzept
12. Ich-Sinn – das Wahrnehmen des Ego’s von anderen Menschen

Die Dominanz im Sinnesbereich liegt bei Elisabeth Vreede im:
URBILD II / X
Die mittleren vier Sinne sind die Sinne des Gefühls. Beobachtungen mit diesen Sinnen wecken Gefühle. Dieser Sinn reflektiert sich in die Sprache, ein geschmackvoll eingerichtetes Haus oder auf Einwirkungen des Gemüts, die schwer zu akzeptieren sind, die herzerwärmend oder uns abstoßen, kalt lassen.

Fühlen, gleicht das Empfinden in
5. Gefühle von Wärme oder Temperatur – es enthält emotionale Wärme / Kälte
6. Geschmackssinn - alles was Sie essen, Sauer, Süß etc.
7. Geruchssinn
8. Sehsinn oder Vision
URBILD III /
Die  niedrigsten Sinnen, werden die physischen Sinne genannt, oder  die Sinne des Willens, weil sie dazu benutzt werden den eigenen Körper wahrzunehmen.

Der Wille, äußert sich in
1. den Lebens-Sinn – oder im Sinn für das allgemeine Wohlbefinden
2. im Selbstgefühl-Sinn oder in der Bewegung
3. im Gleichgewichtssinn
4. im Tastsinn – oder im Anschluss an die Welt, außerhalb unseres Körpers

Literatur: Willi Aeppli: "Die Pflege und Entwicklung der menschlichen Sinne"
 
Die Tierkreis-Analyse in Zahlen:
 U1 = 32,00%, U2 = 40,00%, U3 = 28,00 %Dominanz in Urbild II: Fühlen

04/Erdeatmung: Mit der Erdeatmungs-Analyse werden die Atmungskräften von gewissen rhythmischen Tagesperioden, die auf alte Indischen Chronobiologischen Zeitangaben basieren und die Jahreszeit bedingten Atmungskräften der Natur, Rechnung getragen. Die Analyse führte zum Ergebnis das hier eine Dominanz des Urbild I vorherrscht: U1 = 27,00%U2= 20,00%, U3= 53,00%
 
Im übertragenem Sinne sind die Atmungskräfte mit den ayurvedischen feinstofflichen Energien der Tridoshas gleich zu setzen. Die Ayurveda geht davon aus, wenn sich diesen drei Kräften im Gleichgewicht befinden, der Mensch Gesund ist. Das heißt für die Atmungskräften U1= PITTA, U2=VATHA, U3= KAPHA, ein Mittelwert von  jeweils 33,33 %. Im Ergebnis hat U1, also PITHA (Symbol p) den höchsten Wert erzielt. U2/VATHA ist ebenfalls über den Ausgleichsbereich angesiedelt. Unter den  Ausgleichsbereich befindet sich U3/KAPHA. Sinn der Sache wäre es für Elisabeth Vreede gewesen, eine Stabilisierung und Ausgleich der inneren Kräfte herzustellen. Das kann u.a durch die Ernährung oder abgeänderten Lebensweisen beeinflusst werden. Hierzu, und zu der typischen Tridosha-Veranlagungs-Merkmalen gibt es ein breites Angebot an Literatur im Handel. Bedenke: Wir haben hier Ergebnisse vorliegen die dem Geburtshoroskop entnommen sind. Die Verhältnisse könnten sich zur Lebenszeit Elisabeth vreedes durchaus verschoben haben!

Mit der Erdeatmungs-Analyse kann zudem heraus gefunden werden, ob die Atmungskräften mehr Feuer/Luft-betont und damit zentrifugal oder mehr Erde/Wasser-betont  und damit zentripetal ausgerichtet sind. Im Ergebnis liegt hier,  mit 56%, eine nach Innen gerichtete, oder Zentripetale Energie vor.  Zentrifugal, also nach außen gerichtet, sind es 44%.
 
Mit eine zusätzlicher Möglichkeit (nach Dr. G. Wachsmuth / Kosmische Aspekte von Geburt und Tod) kann sichtbar gemacht werden wie der betreffende Person in seiner Umgebung auf anderen wirkt. Drei Möglichkeiten sind hier aufgezeichnet:
Polarisierend, Harmonisierend und Ausgleichend. In dem  Horoskop von Elisabeth Vreede tendierter  dieses Veranlagungsmerkmal letztendlich zu einer polarisierenden Wirkung auf anderen Menschen. Das Resultat der Analyse weist zwar ein gleiches Ergebnis in den Bereichen Polarisierend und harmonisierend aus aber eine Stichprobe mit der Punktzahl der einzelnen Planeten zeigte die Dominanz für das polarisierende.
 
Das Ergebnis in Zahlen:
Polarisierend: 36,00 (Pkt: 70)%, Harmonisierend: 36,00% (Pkt: 67), Ausgleichend: 28,00%.

05/ Die Elemente: Die Elemente Feuer, Luft. Erde und Wasser spielen in der astrologischen Analyse bereits seit sehr langer Zeit eine Rolle. Auch wieder nach Überlegungen die ihre Wurzeln in der indischen Heilkunst Ayurveda finden, konnte aus der Vierheit der Elemente eine Dreiheit nach dem Urbilder-Prinzip geschaffen werden. Nach uralter indischer Tradition besitzt Feuer ein Anteil Wasser
.
Für die Berechnung der Analyse wurde, dieser Überlegung folgend, eine Korrektur vorgenommen: Feuer erhält demnach einen viertel Wasser-„Zuschlag“. In der Analyse war die Verteilung der Elemente folgendermaßen:

Feuer: 24,00%, X Luft: 20,00%,  Erde: 44,00%,   Wasser: 12,00%

Die Elemente im sozialen Umfeld
In der menschlichen Begegnung findet die Feuerprobe statt, im sozialen Gegeneinander oder menschlichen Miteinander. In der gelebten Geduld oder Ungeduld findet die Luftprobe im Sozialen statt. In der Seelenruhe oder der Seelenunruhe  erfolgt die Wasserprobe. In der Beharrlichkeit meines Wohlwollens oder des Nichtvorhandenseins, erfolgt die Erdprobe. Der übende Mensch lernt,  das ihn dass leben belehrt und nicht er das Leben, wie ihn jeder Mensch belehrt, dem er begegnet, Das sagt Beuys in seinem herrlichen Satz: Lehrer ist wer spricht“, aber erst wer ihn lebt.
 
Erde ist im Horoskop ein dominantes Element :
Erdzeichen leben in der materiellen, fassbaren Welt. Die Wahrnehmung der Welt ist real und prüfend. Sie sind geduldig und zeichnen sich durch Selbstdisziplin sowie Beharrlichkeit aus. Ihr Handeln ist überlegt, vernünftig und zweckgebunden. Ihr Denken und Handeln ist praktisch. Sie sind eher dem Konventionellen zugetan. Sie sind beharrlich und zäh, können aber auch streng und unbeugsam sein. 
 
Ein Viertel der Wasserkräfte soll also  an das Feuer gehen, in diesem Fall 3%.
 
Der nächste Schritt von der Vierheit zu der angesprochenen Dreiheit liegt in der Zusammenlegung von den Atmungskräften von Erde und Wasser, Beiden besitzen in etwa gleiche Qualitäten. Demnach kommt es nun zum folgenden Ergebnis:

Kosmosgerichtet (U1): 27,00%, Kosmos/Erde gerichtet (U2): 20,00%, Erdgerichtet (U3): 53,00%.
 
07/ Die T.F.M.-Analyse (ThreeFold Men): Diese Analyse in der die Planetenanteile im Oberen (= Nerven-Sinnes-System), Mittleren (= Rhythmisches System) und Unteren (= Stoffwechsel-Gliedmaßen-System) Menschen berücksichtigt werden, ergab eine Dominanz des Urbilds II,  womit festgestellt wurde das der Mehrzahl der Planeten und sensitiven Punkten im Bereich Rhythmisches System positioniert waren und damit der mittlere Mensch führend ist in deinem dreigliedrigen Organismus. Es ist im Brustbereich des menschlichen Organismus zentriert und regelt den Rhythmus der Atmung und des Kreislaufsystems. Das rhythmische System ist das wesentlichste physische Werkzeug des Gefühlslebens und der im lebendig strömenden Atem tönenden menschlichen Sprache. Jede Stimmungsschwankung, jede Freude, jedes Leid spiegeln sich in einer leise veränderten Atmung und einem sich beschleunigenden oder verzögernden Pulsschlag wider, wie auch jede körperlich bedingte Veränderung in Atmung und Herzrhythmus sogleich auf unser Gefühlsleben zurückschlägt. Allerdings erleben wir diese Gefühle nicht so klar und wach wie das, was wir durch unser Nerven-Sinnessystem erfahren, denn in unserem Gefühlsleben träumen wir eigentlich ständig.

Die Analyse in Zahlen: U1 = 52,00%, U2 = 28,00%,U3 = 20,00%

In diese Analyse können wir Yin und Yang Verhältnissen unterscheiden. So ist im Nerven-Sinnes-System zu unterscheiden in einer Veranlagung oder hier besser in eine Tendenz zum Zwanghaften (Yin) oder zum Vergesslichen (Yang).

Im Nerven-Sinnes-System von Sabine, mit einem Anteil von 52,00%, tendiert ein Teil von 28,00% zum „Zwanghaften“ und 2400% zum „Vergesslichen“. Ohne von einer Krankhaften Veranlagung sprechen zu wollen (!)
.
Im Rhythmischen System waren folgende Werte zu finden: Insgesamt: 28,00%, wovon 12,00% Yin und damit verbunden eine Tendenz zum „Gestaut sein“ und 16,00% Yang, verbunden mit der Tendenz zum „Offen sein“.

 Im Stoffwechsel-Gliedmaßen-System ergab sich ein Anteil von insgesamt: 20,00%. Davon entfielen in der Tendenz zu „Schwere“ 16,00% Yin und 04,00% Yang in der Tendenz zur „Leichtigkeit“ Noch mal: Es sind  alles Werte die nicht direkt mit einer krankhaften Veranlagung in Verbindung stehen!
  
08/Wesenglieder-Analyse: Rudolf Steiner unterscheidet zunächst 4 grundlegende Wesenglieder des Menschen und geht damit über die heute gängige Anschauung, die nur den physischen Leib gelten lassen will, weit hinaus. Diese und die höheren seelischen und geistigen Wesenglieder entfalten sich in Sieben-jahresperioden. Die drei leiblichen Wesensglieder wurden bereits auf den der Erde vorangegangenen planetarischen Weltenentwicklungsstufen verlangt. Auf der Erde kam dann das Ich hinzu. Zum Verhältnis der Wesensglieder sagte er u.a. folgendes: "Sie alle wissen - es ist das ja unzählige Male hier erwähnt worden -, dass man den Menschen nur erkennen kann, wenn man ihn versteht aus dem Aufbau seiner vier Glieder, dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich. Diese vier Glieder der Menschennatur stehen in den mannigfaltigsten Beziehungen und gegenseitigen Abhängigkeiten. Jedes Glied wirkt auf das andere und somit wirken sie durchaus im Zusammenhang miteinander. Aber dieses Zusammenwirken ist ein sehr kompliziertes. Der Mensch kann diese Zusammenhänge nur sehr langsam und allmählich kennenlernen, ebenso die Beziehungen dieser Glieder zu gewissen Kräften, Vorgängen und Wesenheiten im ganzen Kosmos.
Denn der Mensch steht durch alle seine Glieder in einer fortdauernden, und zwar wechselnden Verbindung mit dem Kosmos(!). Was wir erkennen als physischen Leib, Ätherleib und so weiter hängt miteinander zusammen, aber ebenso auch mit dem Kosmos, mit der ganzen um uns sich ausbreitender Welt. Denn das, was wir in uns haben, ist in einer gewissen Weise auch draußen, außer uns, und so dürfen wir sagen, dass wir diese Beziehungen nach innen und außen wohl am besten erkennen, wenn wir einmal den Menschen im wachenden und im schlafenden zustande betrachten.
 
Die Wesenglieder-Analyse ergab folgendes Verhältnis:

Ich / 48,00%, physischer Leib / 28,00%, Ätherleib / 04,00%, Astralleib / 20,00% 

Das Ich, als übergeordneter Leib, und deshalb immer mit zu berücksichtigen, verzeichnet zusammen mit dem Astralleib in deinem Horoskop eine besonders starke Repräsentanz.
 
Das Ich (mhd ich, ahd ih, got. ik, griech. /Lat.: ἐγώ / ego; von idg *eĝom, eĝ[ō]; hebr. ‏אָנֹ֖כִי‎ , ânochî bzw. ‏אֲנִי‎ , "âni"[), der göttliche Funke (hebr. ‏נִיצוֹץ‎ , Nitzotz) im Menschen, in der indisch-theosophischen Tradition annähernd als Kama-Manas bezeichnet, worunter aber mehr das im Egoismus verhärtete niedere Selbst, das Ego, verstanden wird, ist das höchste der vier grundlegenden Wesensglieder des Menschen und zugleich sein geistiger Wesenskern und die Quelle des Ich im Ich-Erleben empfindet sich der Mensch als unteilbare Ganzheit, als Individualität oder Monade, die den bestimmenden Mittelpunkt seiner irdisch verkörperten Persönlichkeit bildet und von hier aus die Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens leitet. Die Monade entstammt dem Nirwanaplan.
 
Der physische Leib erscheint der gewöhnlichen Sinnesbeobachtung als der Körper des Menschen; es handelt sich um seine Stofferfüllte, räumliche Gestalt. Er steht in Beziehung zum festen und Mineralischen, das  ihn als Formwesenheit ausfüllt und sichtbar werden lässt.
 
Der Äther- oder Lebensleib entfaltet seine Wirksamkeit im flüssigen Organismus. Die sich rhythmisch abspielenden Lebensprozesse können sich nicht im Mineralischen des physischen Körpers entfalten, sondern nur in dem Flüssigkeitsorganismus. Im Unterschied zu dem Leblosen, das unveränderliche, vergleichsweise beständige Formen zeigt, werden im lebenden Organismus Bilde- und Lebensprozesse vorgefunden, welche Form und Gestalt entwickeln und verwandeln. Der Ätherleib ist u.a. für Ernährung und Wachstum sowie für die Regeneration zuständig. Die ätherischen Kräfte sind die Grundlage für alles Heilen, gesunden, für das salutogenetische Vermögen des Organismus.
 
Der Astralleib (von griech. ástron = "Stern"; wörtlich Sternenleib), auch Kama-Rupa in indisch-theosophischer Bezeichnung genannt, ist eines der 4 grundlegenden Wesensglieder des irdisch verkörperten Menschen. Er ist der grundlegende Träger des Bewusstseins, jedoch nicht des Selbstbewusstseins, das erst durch das Ich gegeben wird. Durch ihn werden Begierden und Empfindungen erlebt und dadurch die eigenständige Bewegung des Körpers und die sinnliche Wahrnehmung ermöglicht. Der Astralleib ist männlich-weiblich, also hermaphroditisch. Auch Tiere besitzen einen eigenen Astralleib. Der Name kommt daher, dass er kosmischen Ursprungs ist und ursprünglich ein seelenhaftes Abbild der kosmischen Verhältnisse war, weswegen ihn auch Paracelsus als den siderischen Menschen oder als Evestum (die ewige Substanz des Himmels) bezeichnet hat. Tatsächlich hängen die Triebe und die sich daran anknüpfenden Empfindungen von Lust und Unlust, namentlich bei den Tieren, mit den ursprünglich kosmisch bedingten, später aber zunehmend verinnerlichten - gleichsam „verleiblichten“ - tages- und jahreszeitlichen Rhythmen zusammen.
Aristoteles nennt den Astralleib Aesthetikon, die hebräische Bezeichnung ist laut Rudolf Steiner Lamuel (hebt. ‏למואל‎, Gott geweiht). Im Schlaf heben sich - bildhaft gesprochen - die oberen Teile des Astralleibs gemeinsam mit dem Ich aus dem Körper heraus und bleiben mit diesem nur durch die aus Kundalinifeuer gebildete sogenannte Silberschnur oder Perlenschnur, die erst beim Tod zerreißt, verbunden. Nach dem Tod löst sich der größte Teil des Astralleibs im Kamaloka auf und zerstreut sich in der Astralwelt. Nicht aufgelöste Reste des Astralleichnams können in einer späteren Inkarnation als Doppelgänger erscheinen.

09/ Typen-Einteilung nach C.G. Jung:
 
Elisabeth Vreede entspricht in diese Analyse am meisten den SI-Typ
 
Allgemeine Charakteristik: Zögerndes, reflexives wesen, mehr defensive Haltung, Zurückhaltung gegenüber der Außenwelt, nachdenklich, planmäßiges und systematisches Vorgehen, geschlossene Haltung, oft Schüchtern und verlegen, manchmal auch rücksichtlos und ungesellig, in allen Vorhaben geduldig, zäh und unbeugsam, konservativ, zuweilen fanatisch und borniert.
 
Temperament:           Melancholisch, lymphatisch-nervös.
Konstitution:  Pykniker.
Körperbau:                 Vollschlanke bis starke Figur mit weichen Formen, zuweilen etwas  auf-
 gedunsen, lässige und oft etwas vorgebeugte Haltung, wenig
 hervortretende Adern, normal behaarter Körper, dunkle Augen.
 
Krankheiten: Krankheitsursachen können in der Blutbeschaffenheit liegen, besonders an einem Mangel an roten Blutkörperchen, wodurch der Körper gegen Krankheit weniger widerstandsfähig sein kann. Es treten leicht Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, besonders Verstopfung oder Durchfall ein. Der Appetit ist unregelmäßig, er schwankt zwischen Heißhunger und Appetitlosigkeit. Kopfschmerzen sind häufig, besonders bei falscher Ernährung. Anlage zu Hysterie und Hypochondrie. Sitzende oder bewegungsarme Tätigkeit haben bei falscher Ernährung Venenleiden und Hämorrhoiden zur Folge. Selbstgifte (Harnsäure) werden oft durch die Haut ausgeschieden. Der Haut ist empfindlich; Neigung zu Drüsenleiden (Mandeln).
 
Vorbeugende Maßnahmen: Krankheiten treten oft bei zu geringer körperlicher Bewegung auf; der Kreislauf sollte ständig angeregt werden. Fette und Säuren sind in der Ernährung möglichst einzuschränken. Da die Veranlagung mehr Yin-Charakter haben kann, ist die Ernährung mehr nach Yang auszurichten. Bei Getränken ist darauf zu achten, dass sie nicht zu stark künstlich gesüßt sind. Zu Erholung eignet sich mehr ein kühles als ein zu heißes Klima.
 
Homöopathische Mittel nach Herlbauer: Aesculus hippoc., Arsenicum alb., Aurum met., Calcium carn., Graphites. Ignatia, Pulsatilla, Veratrum alb. Diese sind selbstverständlich den verschiedenen Krankheiten unter Mithilfe des Arztes oder Heilpraktikers anzupassen.
 
Die Typisierungs-Analyse in Zahlen: LA = 20,00%,LI = 12,00%, SA = 24,00%, SI = 44,00%. 
 
   
 
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