stella anthroposophica
  Hans Hasso v. Veltheim
 


Hans-Hasso Martin Ludolf Freiherr von Veltheim-Ostrau (*15. Oktober 1885 in Köln; † 13. August 1956 in Utersum) war ein deutscher Gutsherr, Weltreisender und Schriftsteller, Anthroposoph, Kunsthistoriker und Antiquar . 

Familie
 
Hans-Hasso von Veltheim entstammte dem alten Adelsgeschlecht derer von Veltheim. Er war der Sohn des preußischen Oberstleutnants und Gutsbesitzers Franz von Veltheim (1856–1927), Gutsherr auf Schloss Ostrau und Schloss sowie herzoglich anhaltischer Kammerherr, und dessen erster Ehefrau Klara Herbertz (1860–1925).
Er heiratete am 7. Oktober 1916 in Leverkusen Hildegard Duisberg (1892–1964), die Tochter des Industriellen Carl Duisberg. Die Ehe wurde am 28. Januar 1924 in Berlin geschieden. Seine Tochter starb an den Folgen der Geburt seines Enkels.
 
Leben
 
Veltheim war Gutsherr auf Ostrau und Großweissandt, Privatgelehrter und Ehrenritter des Johanniterordens. Er bestand 1906 an der Kriegsschule Metz das Offiziersexamen, im Januar 1907 wurde er ihm die Aufnahme in das Offizierskorps der Garnison von Fürstenwalde/Spree verweigert. Ab Februar 1907 studierte er in München. Sein Studium der Archäologie, Geschichte und Philosophie schloss er 1912 an der Universität Bern mit der Promotion ab; seine Dissertation handelte über Burgundische Kleinkirchen bis zum Jahre 1200. Danach war er als Verlagsleiter und Antiquitätenhändler tätig, ab März 1919 wurde er in der Leitung des Dreiländer-Verlag von Walter Schmidkunz und Alfons von Czibulka in München beschäftigt. 1916 wurde er persönlicher Schüler Rudolf Steiners und wirkte besonders für dessen Soziale Dreigliederung und Biologisch-dynamische Landwirtschaft. Spätere Begegnungen mit indischen Gurus wie Jiddu Krishnamurti oder Ramana Maharshi prägten seine geistige Entwicklung.
Bei der Ausrufung eines Generalstreiks am 3. März 1919 trat er in die Garde- Kavellerie-Schützen-Division.
Das Schloss Ostrau, bis zur Enteignung 1945 in Familienbesitz, wurde von ihm in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren umfassend renoviert und in der Folgezeit als kulturelles Zentrum genutzt; so fand etwa 1935 eine Synode der Christengemeinschaft statt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von Veltheim enteignet. Die Bibliothek und Kulturgüter wurden teilweise in die Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg verbracht, von den sowjetischen Besatzern beschlagnahmt oder geplündert. Marsden Hartleys Gemälde Leuchtturm aus Veltheims Sammlung hing ab 1954 in der Moritzburg (Halle)
Hans-Hass von Veltheim starb 1956 krank und vereinsamt im Utersumer Sanatorium auf der Insel Föhr. Aufgrund seiner Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone konnte seine Urne erst 1990 in der von ihm für diesen Zweck erbauten Grab-Altar-Kapelle der Schlosskirche in Ostrau beigesetzt werden.
 
Reisen in den 1930er Jahren
 
1931 wurden im Deutschen Reich umfangreiche Devisenbeschränkungen erlassen. Diese wurden durch das Gesetz gegen den Verrat der deutschen Volkswirtschaft vom 12. Juni 1933 um eine Anzeigepflicht ausländischen Vermögens ergänzt. Am 1. April 1933 wurde für deutsche Staatsbürger ein Visum an den Grenzen des deutschen Reichs eingeführt. Diese Maßnahmen kanalisierten die Reisefreiheit während des Dritten Reich zu Reisen mit Kraft durch Freude.
Dennoch gelang es Hans Hasso von Veltheim in den folgenden Jahren mehrere Fernreisen zu unternehmen. Er war auf Schloss Ostrau Gastgeber von Reisegruppen aus Asien, die ihn bei seinen Reisen mit Devisen unterstützten. Beispielsweise logierten: Vom 8. bis 13. April 1931 Jiddu Krishnamurti, vom 12.-13. August 1936 anläßlich der Olympischen Sommerspiele in Berlin, Sardar Shah Mahmud Khan, Allah Nawaz Khan Ghulam Faruq sowie Omer Khan, stellvertretender afghanischer Gesandter beim Völkerbund bei ihm; über Pfingsten 1935 Ambalal Sarabhai, Jamshed Burjorji Vesugar, Dhirendra Nath Majumdar, Bijoy Prasad Singh Roy, Ram Nath Chopra, Dipak Dutta Choudhury.
Am 2. September 1933 leitete er eine Delegation der Deutschen Weltwirtschaftlichen Gesellschaft auf der Europa von Bremerhaven nach Chicago zur Weltausstellung, anschließend reiste er über Niagara Falls, (New York), Detroit, Pittsbourogh die Allegehny Mountains, Washington, Philadelphia und New York. Von 12. April bis 10. Mai 1934 reiste er auf Einladung der Christengemeinde nach Palästina, Jaffa, Jerusalem, Hebron, Bethlehem, Jericho, Tiberias, Damaskus, Baalbek sowie zum Toten Meer.
Im Juli 1935 reiste er mit dem Norddeutschen Loyd über Venedig und das Schwarze Meer in den Kaukasus, auf dem Rückweg machte er in Rom Station. Am 10. März 1936 hielt er in London einen Vortrag über das esoterische Indien im World Congress of Faiths von Francis Younghusband.
Vom 11. November 1935 bis 19. April 1936 reiste von Veltheim nach Indien. Am 9. März 1936 war er an Bord der Strathmore von Bombay nach London. Am 25. März 1936 schrieb Subhash Chandra Bose einen Brief an Franz Thierfelder
Am 19. Juli 1937 trat von Veltheim in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei ein und erhielt die Mitgliedsnummer 4341560.
Im Juli 1937 nahm er an einer Tagung des World Congress of Faith in Oxford teil. Anschließend fuhr er in die Niederlande, nach Brüssel und nach en: Butterley, wo er an einer anthropologischen Sommerschule teilnahm.
Er reiste im November/Dezember 1937 von Genua mit der Scharnhorst über Colombo nach Bombay. Am 3. Januar 1938 nahm er an der Jubliäumstagung der Indian Schience Congress Assocation in Kalkutta teil, wo er Ernst Eduard vom Rath am Generalkonsulat kennen lernte. Von Kalkutta brach er am 10. Januar 1938 nach Rangun auf, von dort nach Mandalay, Pagan und Pegu. Von Veltheim bereiste Britisch-Indien, Afghanistan, Nepal, Burma , Malaya, Nierländisch-Indien, Java, Singapur und auf Bali besuchte er Walter Spies. Am 20. April 1938 besuchte er Muhammad Iqbal in Lahore. Am 9. November 1938 logierte von Veltheim bei einem hochstehenden Beamten in Britisch-Indien, der ihn auf Bitten der indischen Regierung aufforderte, sofort abzureisen. Veltheim hatte zunächst geplant über Hinterindien, China, Japan, Kanada und die USA zurückzureisen. Am 2. Januar 1939 trat er auf der Conte Biancamano die Rückreise an. Am 11. Januar 1939 war er in Port Said und traf sich mit seinem Vetter Bernd Rütger von Goßler, der als Generalkonsul in Kairo fungierte. Durch Ägypten reiste er weiter über Kairo, al-Fayyum, Luxor, Assuan, Abu Simbel nach Khartum. In Tripolis wurde er am 8. März 1939 von Italo Balbo empfangen. Den Mai 1939 verbrachte er in Rom und reiste am 31. Mai 1939 nach Paris. Am 29. Juni 1939 reiste er nach Den Haag und besuchte am 12. Juli 1939 Wilhelm II.
 
Werke
 
  • Burgundische Kleinkirchen bis zum Jahre 1200. Georg Müller und Eugen Rentsch, München 1913 (= Diss.)
  • Tagebücher aus Asien. 1937–1939. Bali. Suhrkamp, Berlin 1943
  • Tagebücher aus Asien. Erster Teil: Bombay, Calcutta, Kaschmir, Afghanistan, die Himalayas, Nepal, Benares. 1935–1939. Greven, Köln 1951; 2. erw. A. Claassen, Hamburg 1956
  • Der Atem Indiens. Tagebücher aus Asien. Neue Folge: Ceylon und Südindien. Claassen, Hamburg 1954
  • Was wir schauen das werden wir sein. Aphorismen. Atharva, Frankfurt am Main 1956
  • Götter und Menschen zwischen Indien und China. Tagebücher aus Asien. Dritter Teil: Birma, Thailand, Kambodscha, Malaya, Java und Bali. Claassen, Hamburg 1958
Der Geist Asiens. Das Bleibende aus 3 Büchern. Zusammengefasst u. hrsg. von Gisela Bonn. Claassen, Düsseldorf 1976, ISBN 3-546-49343-5






Zuerst soll aus astrologischer Sicht angeschaut werden welcher Menschentyp Hans Hasso von Veltheim unter den gegebenen Voraussetzungen aus astrologischer Sicht entsprach. Als Grundlage für diese Analyse dient auch hier wiederum die von mir entwickelte AUM-Horoskop-Methode welches sein Ursprung teils in den theoretischen Überlegungen von von Dr. G. Wachsmuth (s. „Kosmische Aspekte von Geburt und Tod, Philosophisch-Anthroposophischer-Verlag am Goetheanum, 1956) findet.
 
Die errechnete Geburtszeit war: 09:44h /LMT/BTF (BirthTimeFormel), womit der Aszendent die Position 26°38’ Skorpion erhielt und dass MC die Position: 19°11’ Jungfrau.
 
Demnach ist Urbild I / (Fische/Jungfrau – Zwillinge/Schütze-Kreuz) das dominante Urbild: Das Urbild I zeigt die Spitze des dreieck nach Oben, was darauf hinweisen soll das die Anlage überwiegend in den Kosmos gerichtet ist, was ebenfalls die Orientierung auf die geistigen Werte versinnbildlicht und met der Intution verbunden ist: Die Intuition oder das Bauchgefühl ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen. Der die Entwicklung begleitende Intellekt führt nur noch aus oder prüft bewusst die Ergebnisse, die aus dem Unbewussten kommen. Kritisch ist hierbei zu sehen, dass bei positiver Wirkung einer − zunächst nicht begründbaren − Entscheidung gerne von Intuition gesprochen wird, während man im Falle des Scheiterns schlicht „einen Fehler gemacht“ hat, wobei es gerade keinen Mechanismus gibt zu prüfen, welche mentalen Vorgänge zur jeweiligen Entscheidung führten.

Das Prinzip des Denkens steht Zentral bei Menschen mit diese Veranlagung. Ausprägungstendenz: Beweglich:  Menschen welche dem beweglichen Zeichen zugeordnet sind zeigen jede Menge Erfahrung, welche auf allen möglichen Gebieten gesammelt und genützt werden, an. Ebenso weisen Sie eine enorme geistige Beweglichkeit, sowie eine enorm hohe Anpassungsfähigkeit auf. Wie ein Chamäleon sich seiner Umgebung anpasst, können sich Menschen der beweglichen Zeichen den Umständen angleichen und weisen ebenso eine hohe Flexibilität sowie ein hohes Maß an Einfallsreichtum auf. In allen Häusern/Feldern oder auch Lebensgebieten welche von beweglichen Zeichen besetzt sind, weist der Horoskopbesitzer eine enorme Anpassungsfähigkeit auf. Die positiven Eigenschaften, Anpassungsfähigkeit sowie Ideenreichtum, kann sich im Negativen in Nervosität, Besorgnis, sowie Unfähigkeit in der Gegenwart zu leben, auswirken.
 
Zu berücksichtigen ist, dass in Prinzip alle Veranlagungsmerkmale in einem Menschen vertreten sind. Somit kann nicht Definitiv von nur einen Veranlagungsmerkmal ausgegangen werden. Es ist aber so, dass die aufgeführten Eigenschaften stärker als anderen hervortreten können. Kommen wir jetzt zu den einzelnen Analysen aus denen der Durchschnittswert und damit das führende Urbild I berechnet wurde:
 
 
CosmoSinus: Der zur Erde orientierter Mensch. Ist Urbild III in der AUM-Analyse dominierend können wir es mit  mit einem Menschen zu tun haben dessen Seelenhaltung vorwiegend den irdischen Verhältnissen und deren Aufgaben zugewandt ist. Mit diesem Urbild sind die Kräfte des Wollens verbunden.  In diese Analyse wurde berücksichtigt dass die Atmungs- oder die Kräfteprozesse sich nicht Linear fortbewegen sondern dass solche Kräfteeinwirkungen immer Spiralförmig, also zirkulierend sich fortbewegend stattfinden. Das beste beispiel ist der Prozess der Erkrankung und Gesündung: Wenn ein Mensch am Tag X krank wird, also ein Rückschlag in seiner Gesundheit erleidet, wird er nie mehr so „Gesund“ werden wir er vor der Erkankung war. Merkwürdig? Nein, man möge nicht vergessen dass an aller Anfang der Alterungsprozess der Menschen steht. Sicher, man mag sich nach einer Erkrankung wieder „Wohl fühlen“ aber dennoch ist die Zeit als solches fortgeschritten, so dass man nicht sagen ich bin wieder genau so Gesund als vor meine Krankheit. Der Mensch Altert bereits ab dem Zeitpunkt der Geburt, so unrealistisch sich das anhören mag, ja sie ist auf einem, hoffentlich noch langen, Weg des Sterbeprozesses, streng genommen. Alle Lebenwesen sind dieser Prozess ausgesetzt. Nehmen wir dass Beispiel der Wetterveränderungen, Solche Veränderungen gehören im übertragenem Sinne noch dazu: Wir erleben in meteorologischen Zusammenhängen täglich, sogar stündlich, manchmal auch noch schneller, wie wechselhaft die Natur sein kann. Kälte wechselt sich mit Hitze, regen mit Sonnenschein ab etc. Dieses Wechselspiel des Wetters braucht, um diese Veränderbarkeit immer wieder aufs neue zu vollziehen einen elementar wichtigen Zusatz, nl. Bewegung. Also, Wind, Luft. Wenn dass nicht so wäre, hätten wir wahscheinlich immer das gleiche kalte, warme, regnerische oder trockene Wetter. Ohne Luft also keine Veränderung, keine Übergänge  in die Wetterlage. Diese meteorologischen Gegebenheiten wurden quasi als immer wiederkehrender (aber nie eine gleiche!) und  zirkulierender Atmungsprozess in die AUM-Analyse aufgenommen in Form von Dekaden-Atmungsprozesse dabei macht es einen Unterschied ob  Planeten am Anfang, in der Mitte oder am Ende eines Zeichens stehen. Wenn die Planeten Ihre volle Kraft sozusagen entfalten können ist deren Position in den Graden 10° bis 20° (Symbol: Dreieckpfeil nach Oben gerichtet) eines Zeichens die "wirkungsvollste" Dekade. Man kann dieser Horoskopabschnitt auch sehen als der „Actio“-Dekade, also der Abschnitt der „Aktivität“. In eine "Wirkungs-Übergangs-Phase" befinden sich die Planeten, wenn sie in den Bereichen 05° - 10° (oder anders ausgedrückt der „Praeparatio“-Dekade, der Dekade des Vorbereitens) und  20° - 25° (Symbol: X, oder der „Reflexionem“-Dekade, die dekade des Reflektierens oder zurückblickens auf das vorhergehende, positioniert sind. Am geringsten, bezogen auf dem Tierkreiszeichen, sind die Atmungskräften wenn die Planeten in den Bereich 25° vom "vorigenTierkreiszeichen bis 05°  (Symbol: s. Tabelle unten) des darauf folgenden  Tierkreiszeichens stehen, es ist die Dekade des „Idea“, des Idees oder „im Gedanken“ haben.
 
Circadiane Atmung: Dominant: Der nach dem Kosmos und der Erde orientierter Mensch. Diese Analyse basiert auf die Position des 6. Haus ( das Haus der unbewussten Ich-Sphäre) im Horoskop. (Hier in Stier: X) Damit begint in haus 1 des Horoskops das Urkreuz II /X . Die darauf folgenden Häuser (oder besser gesagt: Energiephasen) erhalten damit in der Reihenfolge Urbild III, Urbild I und wieder Urbild II die entsprechende Symbole. Demzufolge hat das Phase 2. (Haus) hier das Pfeil-Symbol nach Unten und Phase 3 dass Pfeil-Symbol nach Oben gerichtet, usw. Die Circadiane Atmung oder die Atmung „über den Tag verteilt“ ist als Individuelle Atmungsrhythmus des Horoskopeigners anzusehen.
 
Die Tierkreis-Analyse ergab eine Dominanz des Urbild I, wobei sich herausstellte das dass Tierkreiszeichen Jungfrau am stärksten besetzt war. Dass Tierkreiszeichen Jungfrau wird von Rudolf Steiner aus geisteswissenschaftliche Betrachtung mit dem Phänomenalismus gleichgestellt:

Der Phänomenalismus (griech. φαινόμενο(ν), phainomenon „Sichtbares, Erscheinung“), der von Rudolf Steiner zu den zwölf grundlegenden Weltanschauungen gezählt wird und nicht zu verwechseln ist mit der Phänomenologie, ist eine vor allem im 19. Jahrhundert häufig verwendete Bezeichnung für jene jene erkenntnistheoretischen philosophischen Systeme, die davon ausgehen, dass niemals die Wirklichkeit selbst, das Ding an sich in der Diktion Immanuel Kants, sondern nur dessen Erscheinung Gegenstand der durch Erfahrung gewonnenen erkenntnis werden könne. Im Tierkreis entspricht dem Phänomenalismus nach Steiner das Zeichen der Jungfrau.

"Man kann sagen: Gewiß, ich halte mich an die Welt, die mich ringsherum umgibt. Aber ich behaupte nicht, daß ich ein Recht habe zu sagen, diese Welt sei die wirkliche. Ich weiß nur von ihr zu sagen, daß sie mir erscheint. Und zu mehr habe ich überhaupt nicht Recht, als zu sagen: Diese Welt erscheint mir. Ich habe kein Recht, von ihr mehr zu sagen. - Das ist also ein Unterschied. Man kann von dieser Welt, die sich um uns herum ausbreitet, sagen, sie ist die reale Welt. Aber man kann auch sagen: Von einer anderen Welt kann ich nicht reden; aber ich bin mir klar, daß es die Welt ist, die mir erscheint. Ich rede nicht davon, daß diese Welt von Farben und Tönen, die doch nur dadurch entsteht, daß sich in meinem Auge gewisse Prozesse abspielen, die sich mir als Farben zeigen, daß sich in meinem Ohr Prozesse abspielen, die sich mir als Töne zeigen und so weiter, daß diese Welt die wahre ist. Sie ist die Welt der Phänomene. - Phänomenalismus ist die Weltanschauung, um die es sich hier handeln würde."
(Lit.: GA 151, S 42)

Je nachdem, ob hinter den Phänomen auch eine objektive Realität - eben das Ding an sich - vermutet wird, oder die Wirklichkeit sich überhaupt nur in diesen Bewusstseinsphänomenen erschöpft, kann noch zwischen einem objektiven und einem subjektiven Phänomenalismus unterschieden werden. Prominentester Vertreter der ersten Denkrichtung war Immanuel Kant; Ernst Mach war ein konsequenter Anhänger des subjektiven Phänomenalismus.

Ebenso ist aus diese Analyse den dazu gehörenden homoöpathischen Typ nach Scholten zu entnehmen, so das hiermit noch eine weitere Möglichkeit gegeben wird zu versuchen hinter der Persönlichkeit von Hans Hasso v. Veltheim zu schauen.  Analog zum Jungfrau is es dass biochemische Mittel Kalium Sulph.: Kalium ist ein Mensch mit festen Prinzipien und Regeln, die ihm als Rahmen eine große Sicherheit geben. Emotionale und materielle Sicherheit in gewachsenen, vertrauten Strukturen, auf die er sich auch zukünftig verlassen kann, sind ihm wesentlich. Kalium hat ein starkes Pflichtgefühl, er ist verantwortungsbewußt und gewissenhaft, in der Arbeit ist er auch ein "harter Arbeiter". Er ist stabil und selbstsicher, hat ein gutes Durchsetzungsvermögen in der Arbeit und zeigt sich sehr gefühlskontrolliert. Er bevorzugt regelmäßige Routine (anstelle unerwarteter Ereignisse) und ist sehr familienorientiert. Seine Aufgabe in der Familie sieht er in seinem Beitrag zum Familien-Unterhalt.

Mit der Terra-Respiratio-Analyse wurde die Dominanz des Urbild I festgestellt. Mit diesem Verfahren kann heraus gefunden werden wie die Atmungskräften der Erde Äquinoktal (Ausgleichend) oder Solstitutionär (Ausströmend oder Einströmend) im Verhältnis zu den Planeten und sensitiven Punkten verteilt sind. Da die Mehrzahl der Planeten und sensitiven Punkten im Bereich des Urbildes I positioniert stehen können wir es hier mit einem "ausatmenden  Charakter" zu tun.

Der dreigliedrige Mensch-Analyse
ergab eine Dominanz des Urbilds II (X) damit wurde festgestellt dass der Mehrzahl der Planeten und sensitiven Punkten in diesem Bereich positioniert waren. Gleichzeitig zeigt das Ergebnis das dass Rhythmische System führend ist.: Das Rhythmische System ist das mittlere System des dreigliedrigen menschlichen Organismus. Es ist im Brustbereich des menschlichen Organismus zentriert und regelt den Rhytmus der Atmung und des Kreislaufsystem. Das rhythmische System ist das wesentlichste physische Werkzeug des Gefühlslebens und der im lebendig strömenden Atem tönenden menschlichen Sprache. Jede Stimmungsschwankung, jede Freude, jedes Leid spiegeln sich in einer leise veränderten Atmung und einem sich beschleunigenden oder verzögernden Pulsschlag wider, wie auch jede körperlich bedingte Veränderung in Atmung und Herzrhythmus sogleich auf unser Gefühlsleben zurückschlägt. Allerding erleben wir diese Gefühle nicht so klar und wach wie das, was wir durch unser Nerven-Sinnessystem erfahren, denn in unserem Gefühlsleben träumen wir eigentlich beständig.

Die Wesenglieder-Analyse
ergab eine starke repräsentanz des Physischen Leibes. Als physischer Leib (Shtula-Sharira in der indisch-theosophischen Terminologie) im eigentlichen Sinn wird in der Anthroposophie die übersinnliche Formgestalt, das sogenannte Phantom des Menschen, bezeichnet. Diese Formgestalt ist zwar eng verwandt, aber nicht identisch mit dem mineralischen stofflichen Leib, der sinnlich wahrgenommen werden kann, heute aber ganz allgemein mit dem physischen Leib gleichgesetzt wird. Die anthroposophische Geisteswissenschaft fordert hier eine feinere Unterscheidung:

"Physischsein und Mineralischsein sind zwei ganz verschiedene Dinge. Der menschliche physische Leib ist physisch, weil er von ganz denselben Gesetzen beherrscht wird wie die Steine; der menschliche physische Leib ist zu gleicher Zeit mineralisch, weil er die mineralischen Stoffe in sich imprägniert hat."
(Lit.: GA 102, S.202f)

Erst als Folge der luziferischen Versuchung erfüllte sich die Formgestalt mit irdischer Stofflichkeit und wurde dadurch zum verweslichen sinnlich sichtbaren physischen Leib (s.u.). In der jüdischen Kabbala wird der physische Körper Guph (hebr. ‏גּוּף‎) genannt und ist verbunden mit der untersten Sephira Malchuth (Reich), die unserer Erdenwelt entspricht. Paracelsus bezeichnet ihn als elementarischen Leib - ein Ausdruck den Rudolf Steiner hingegen gelegentlich für den Ätherleib gebraucht.

Danach folgen das Ich, der Ätherleib und der Astralleib.

Rudolf Steiner unterscheidet zunächst 4 grundlegende Wesenglieder des Menschen und geht damit über die heute gängige Anschauung, die nur den physischen Leib gelten lassen will, weit hinaus. Diese und die höheren seelischen und geistigen Wesenglieder entfalten sich in Siebenjahresperioden. Die drei leiblichen Wesensglieder wurden bereits auf den der Erde vorangegangenen planetarischen Weltenentwicklungsstufen verlangt. Auf der Erde kam dann das Ich hinzu.

"Wir haben die Menschheitsentwickelung verfolgt durch die Saturn-, Sonnen- und Mondentwickelung hindurch und stehen jetzt innerhalb der Erdenentwickelung. Wir wissen, daß diese drei Stadien der Menschheitsentwickelung der Ausbildung des physischen Leibes, des Atherleibes und des Astralleibes des Menschen entsprechen und daß wir jetzt innerhalb der Erdenentwickelung stehen, die da bedeutet die Ausbildung des menschlichen Ich, soweit eben dieses Ich als ein Glied der menschlichen Wesenheit ausgebildet werden soll. Von den verschiedensten Gesichtspunkten aus haben wir diesen Menschen als ein Ich charakterisiert, das von drei Hüllen umschlossen ist: von der astralischen Hülle, entsprechend der Mondentwickelung, von der ätherischen Hülle, entsprechend der Sonnenentwickelung, und von der physischen Hülle, entsprechend der Saturnentwickelung“.

Die C:G. Jung-Typisierung:
Hans Hasso von Veltheim entspricht nach diese Analyse den SI-Typ:

Allgemeine Charakteristik:
Zögerndes, reflexives wesen, mehr defensive Haltung, Zurückhaltung gegenüber der Außenwelt, nachdenklich, planmäßiges und systematisches Vorgehen, geschlossene Haltung, oft Schüchtern und verlegen, manchmal auch rücksichtlos und ungesellig, in allen Vorhaben geduldig, zäh und unbeugsam, konservativ, zuweilen fanatisch und borniert.
 
Temperament:        Melancholisch, lymphatisch-nervös.
Konstitution:           Pykniker.
Körperbau:               Vollschlanke bis starke Figur mit weichen Formen, zuweilen etwas auf-
 gedunsen, lässige und oft etwas vorgebeugte Haltung, wenig
 hervortretende Adern, normal behaarter Körper, dunkle Augen.
 
Mit dem SI-Typ ist gleichzeitig der melancholische Menschentyp verbunden: Der Melancholiker („Schwarzgalligkeit“, von griech. μέλας, melas = „schwarz“ und χολή cholé = „Galle“) neigt nach der der Temperamentenlehre des Hippokrates von Kos zur Melancholie, also zu Schwermut, Traurigkeit und Trübsinn und ist oft auch ein misstrauischer und sehr kritischer Mensch. Im positiven Sinn zeichnen sich Melancholiker durch Mitleidsfähigkeit, Selbstbeherrschung, Verlässlichkeit und großes Durchhaltevermögen aus. Die Gestik ist mühsam aufstrebend, gefolgt von einem plötzlichen Zusammenbruch, der oft auch von einem typischen Seufzer begleitet ist. Die Arme sind meist eng an den Körper gepresst. Die Bewegungen des Melancholikers wirken meist eckig und gehemmt und er neigt zur X-Beinigkeit. Auch die Atmung ist verhalten und gepresst. Dem Melancholiker ist die Farbe Blau und Schwarz zugeordnet und ihm entspricht das feste Erdelement. Er neigt dadurch zu Verhärtungen im Organismus. Gelenksverhärtungen, Sehnenerkrankungen und Gicht treten nicht selten auf, auch Steinerkrankungen, namentlich Nierensteine, sind typisch.
Von den vier Wesensgliedern ist beim Melancholiker der physische Leib vorherrschend.

Die YIN/Yang-Verhältnise:
Bewusst: 60 % - Unbewusst: 40%, Ich-Seite: 44%, Du-Seite 56%.
Allgemeine YIN/Yang-Verhältnisse: -Yin: 55.4375% / +Yang: 44.5625%
Der vorherrschender Erzengel im Horoskop: Raphael. "Gott heilt".

Damit haben wir erst einmal eine Grundsubstanz über die astrologisch analysierter Veranlagung und persönlichlichkeit von Hans Hasso v. Vetlheim erhalten. Um ein wirklich ganzheitliches Bild zu erhalten kommen hierzu noch die Aspekten der Planeten. Info hierüber Direkt beim Verfasser.

Stella-anthroposophica / H. Woorts
Kleinmachnow / Juli 2015
 
   
 
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