stella anthroposophica
  VULKAN & TYPHON
 

VULKAN alias „COLISON“ und TYPHON

Die Zerstörer der Planetenordnung?

Ich wäre nicht auf die Idee gekommen dieser Artikel zu schreiben wäre nicht vor kurzer Zeit ein Bericht im Internet veröffentlicht worden, in dem für den 28 .Mai 2015 ein enormes Erdbeben für die Region Kalifornien prognostiziert wurde (Magnitüde 9.8!).  Es geht mir  Primär nicht um die Tatsache dass ein Erdbeben vorausgesagt wird, sondern, dieser Bericht hat mich dazu bewogen überhaupt mal zu schauen welche Kräfte astrologisch gesehen zusätzlich zu solchen Ereignissen führen können. Was heraus gekommen ist werden sie hier lesen. Es gibt bestimmt interessante Ansätze die sicherlich auch aus anthroposophischer Sicht Überlegungswert sind, auch (und Hoffentlich) wenn die Prognose nicht eintreffen sollte.



Rudolf Steiner erwähnt in seinem Vortrag „Aus der Akasha-Chronik“ – GA 11 den VULKAN als der Planet der einmal (in sehr ferner Zukunft) die siebente und letzte Verkörperung unseres Planetensystems sein wird. Anschließend werde unser Planetensystem dann zu einem höheren kosmischen Dasein aufsteigen, das dem heutigen Tierkreis entspreche. Auch an anderen Stellen weist Steiner auf diesen Planeten hin, Anthroposophen werden die kennen. Besonderer Bedeutung bekam für mich diese Stelle, nachdem ich durch die deutlich steigenden Anzahl von  Naturkatastrophen, die menschlichen Unruhen in nahezu der ganzen Welt, etc mögliche Ursachen erforschen wollte. Es wäre leicht, zu leicht, aus astrologischer Sicht darauf hinzuweisen dass eben seit geraumer Zeit Uranus und Pluto ein Spannungsaspekt zu einander bilden und dieser Konstellation, die sicher dazubeiträgt (!), als die Non-Plus-Ultra Konstellation  für die weltumspannende Zunahme allerhand Katastrophen verantwortlch zu machen. Gibt es da andere Faktoren? Ja, ich denke die gibt es! Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hatte ich das vergnügen ein kleiner Kreis kompetente   Astrologen angeschlossen gewesen zu sein. Wir trafen uns in aller Regelmäßigkeit in einem Hotel am Niederrhein, nahe der hölländischen Grenze. Jeder Teilnehmer übernahm die „Pflicht“ ein Vortrag über ein astrologisches Thema abzuhalten. Am Ende wurde im Kreis intensivst darüber Diskutiert. Einer der Teilnehmer, Hans J. Andersen,  erzählte damals etwas über Polssprung und Polverschiebung. Es war immer Interessant wenn eben dieser Hans J. Andersen seine Interpretationen Kund tat. Nicht alleine am Inhalt seiner Vorträge, aber auch an die Art und Weise wie Hans Andersen uns die Polsprung-Frage Nahe brachte war zu sehen, wieviel gesammeltes Wissen auf diesem Gebiet vor uns stand. Nun, die Jahre sind vergangen aber die Polsprungfrage wird (wieder) aktueller den je, obwohl es mir schwer fällt es so salopp zu formulieren. Polsprünge hat es Laut Hans Andersen bereits öfters in der Weltevolution gegeben, wobei ihm „Kontakten“ zu Nostradamus  enorm Hilfreich gewesen waren.

Nun zum Thema: Er schreibt u.a: „So steuern wir nach kosmischer Gesetzmäßigkeit in eine Periode von Umwälzungen hinein“,  Weiter: „Dazu gehören mehrere Hauptereignisse globalen Ausmaßes: Polsprung und Polwende, sowie Erschütterungen  unserer Erde durch zwei Sterne der Endzeit, welche die Bahn der Erde um die Sonne verändern werden: Einer aus dem Weltraum, der wiederkehrende TYPHON der Antike; und ein neuer als Neugeburt der Sonne (!) („COLISON“).  Genau an diese Stelle kann es aus anthroposophischer Sicht nun Interessant werden, ja sogar eine extra Dimension erhalten, wenn man die Engelhierarchieen miteinbeziehen (muss). Der besagter Planet „COLISON“, so scheint mir hat sehr viel mit dem von Rudolf Steiner genannten Planeten VULKAN zu tun, aber darüber im Verlauf mehr. Es dürfte außer Frage stehen das, wenn diese Planeten in Verbindung mit Weltweit zunehmenden Katastrophen und menschlichen Tragödien, usw. in Verbindung stehen, dann sicherlich auch mit der derzeitigen Planetenordnung!  Um uns ein Bild der zwei Planeten/Asteroiden zu ermöglichen möchte ich an diese Stelle zuerst mit Hilfe einer Textsammlung aus den verschiedenen freien „Internet- Pedias“ beginnen wie sie aus Mythologischer Sicht zu verstehen sind:

VULKAN-MYTHOLOGISCH

VULCANUS (lateinisch; auch Volcanus, Vulkan) ist der römische Gott des Feuers, und der Schmiede (Schmiedegott) sowie aller Metallhandwerker, die auf die Kraft des Feuers angewiesen sind, z. B. der Bronzegießer oder der Münzschläger.

Seine Berufung war es, neben Geschmeide oder Bronzetore, auch die Wundewaffen für die Götter und Halbgötter zu schmieden, z. B. für Aeneas (der laut Mythos nach Zerstörung Trojas im Trojanischen Krieg zum Gründungsvater Roms wurde). Vulcanus galt als kluger Erfinder. Seine Charakteristika sind: handwerklich begabt, schroff und friedliebend. Seine Attribute sind Hammer, Zange, Schmiedeschurz und Amboss - Sinnbilder für das Entstehen von Metallgütern.

VULCANUS entspricht dem griechischen Gott der Schmiedekunst Hephaistos, den die Römer – spätestens nach der Eroberung Griechenlands 146 v. Chr. − bildgenau in ihre Welt übertragen haben. Neben den äußeren Merkmalen des Gottes, seines Charakters, gleichen sich auch der Mythos und die Werke. Selbst die näheren Umstände seiner Geburt sind genau übernommen worden. Seine Eltern, die „Hauptgötter“ Jupiter und Juno, entsprechen den griechischen Gottheiten Zeus und Hera.

Den Namen des Gottes haben die Römer von den Etruskern übernommen (Velkʰans) und latinisiert. Es kann angenommen werden, dass auch er bereits ein Gott der Schmiedekunst oder des Feuers war, da das Wissen um die Kunst der Metallverarbeitung durch das Volk der Etrusker in Mittelitalien verbreitet wurde. In dieser Zeit wurde die Insel Elba als Zentrum des Eisenerzbergbaus genutzt. Velkʰans wird mit dem etruskischen Monatsnamen vel(c)itna = März in Verbindung gebracht und hatte eine Partnerin Lvsa silvestris. Über den Charakter des etruskischen Gottes ist bisher nichts bekannt.

Der altrömische Gott Vulcanus ist durch seine spätere Identifikation mit Hephaistos kaum zu rekonstruieren. Seine Gefährtin ist die altitalienische Göttin Maia.

TYPHON MYTHOLOGISCH

TYPHON (griechisch Τυφῶν Typhón, auch Τυφωεύς Typhoeus, Τυφάων Typhaon) ist als Sohn der Gaia und des Tartaros eine Gestalt der griechischen Mythologie.

Gaia vereinte sich mit dem Tartaros, um sich für die Niederlage ihrer Kinder, der  Titanen und Giganten, an Zeus zu rächen. Sie gebar den Typhon in den Korykischen Grotten bei Korykos in Kilikien im südöstlichen Kleinasien, so dass er ebenso wie Zeus in seiner eigenen Jugend ungestört heranwachsen konnte. Er wurde als unbeschreiblich grässliches Ungeheuer, als Riese mit hundert Drachen- oder Schlangenköpfen dargestellt, wobei diese in der Sprache der Götter und vieler Tiere sprechen konnten.

Die späthellenistischen Griechen setzten Typhon mit dem ägyptischen Gott Seth gleich.

Etymologie

Typhon kommt in der griechischen Mythologie die Rolle des Vaters der warmen und gefährlichen Winde zu. Dies steht in Verbindung zum griechischen typhein („rauchen“), aus dem sich das Wort typhon wahrscheinlich auch ableitet. Das persische طوفان Tufân und auch die Araber erweiterten diesen Begriff um die tropischen Wirbelstürme im indischen Ozean, woraus sich wahrscheinlich der heutige Begriff Taifun ableitet. Sehr ähnlich in Aussprache und Bedeutung ist das chinesische 颱風 tái fēng „Taifun“, wobei dieses Wort wahrscheinlich auf den Min-Ausdruck 風篩 fēng shāi „siebartiger Wind“ zurückgeht. Ob es eine linguistische Verbindung zwischen beiden Begriffen gibt, ist jedoch derzeit noch unbekannt.

Hera und Typhon

In einer Variante des Mythos ist nicht Gaia, sondern hera die Mutter des Typhon. Hera ist über Zeus erzürnt, der ohne ihre Beteiligung und Mutterschaft die Göttin Athene aus seinem Kopf geboren hat. Nun will Hera es ihm gleich tun und ohne Zeus' Beteiligung ein Schrecken erregendes und dadurch auch im Olymp Respekt erzwingendes Geschöpf aus sich gebären.

Sie bittet Gaia um diese Gunst, Gaia gewährt sie, und nach Ablauf der Zeit gebiert Hera den Typhon, den sie in Pflege und Wacht eines bei Delphi hausenden weiblichen Drachen gibt, der Python, die später von Apollon erschossen wird.

Der Kampf mit Zeus

Nachdem er groß geworden war, stieg er zum Olymp empor, wo er die Götter mit seinem Gebrüll aus hundert Kehlen so verängstigte, dass sie nach Ägypten flohen, wo sie sich als Tiere versteckten. So verwandelte sich Zeus in einen Widder – während Athene als einzige standgehalten hatte und Zeus und die anderen verspottete. Zeus nahm endlich wieder seine ursprüngliche Gestalt an und stellte sich dem Typhon zum Kampf. Von einem Blitz des Zeus getroffen, floh Typhon zum Berg Kasion, wo es erneut zum Kampf kam. Im entstehenden Kampfgemenge konnte Typhon den Zeus mit seinen zahlreichen Armen so umschlingen, dass er ihm schließlich die Sichel, die schon den Uranos entmannt hatte, entwenden konnte. Er trennte die Sehnen des Zeus aus dessen Leib und gab diese der Delphyne, einem Ungeheuer, das in der Korykischen Höhle wohnte, in der er geboren worden war. Und dort wurde Zeus nun auch versteckt. Hermes fand den hilflosen Zeus endlich, lenkte Delphyne ab, stahl ihr die Sehnen und gab sie Zeus zurück.

Zeus holte sich vom Olymp einen neuen Vorrat an Donnerkeilen, da ihm auch diese von Typhon entwendet worden waren, und stellte sich Typhon erneut zum Kampf. Dieser musste sich auf den Berg Nysa zurückziehen, wo er dem Rat der Schicksalsgöttinnen folgend Nahrung zu sich nahm, wie sie auch die Menschen essen – Eintagsfrüchte, die ihn nur vorübergehend stärken sollten. Im Vertrauen auf seine nur scheinbar wiedergewonnene Kraft trat er Zeus auf dem thrakischen Berg Haimos entgegen und warf riesige Steine auf diesen, der mit Blitz und Donner antwortete und Typhon übel zurichtete. Das hier vergossene Blut des Typhon soll dem Berg den Namen gegeben haben, denn αἷμα haima ist die griechische Bezeichnung für „Blut“.

Typhon floh nach Sizilien und Zeus warf den Ätna auf Typhon. Seitdem ist Typhon unter dem Ätna gefangen. In seiner Wut ließ er den Ätna immer wieder erbeben sowie Feuer und Gestein spucken. (Abb: Stich/17.Jh. „Typhon“ Wenzel Hollar)

Nachkommen

Bevor Typhon besiegt wurde, zeugte er mit seiner Gemahlin  Echidna mehrere Ungeheuer: den dreiköpfigen  kerberos, der als Höllenhund den Eingang zum Hades bewacht, den zweiköpfigen  Orthos, die  Sphinx, ein geflügelter Löwe mit dem Kopf einer Frau, die Chimära, die  Hydra, eine neunköpfige Schlange und Ethon, einen gigantischen Adler.

Astrologie

Auch unter Astrologen wurde das Konzept eines Planeten Vulkan rezipiert; hier ist für die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts vor allem Charles Nicollaud (Fomalhaut) zu nennen, der dem hypothetischen Planeten - anstelle von Merkur - das Domizil der Zwillinge zuwies. Bernhard Rindgen glaubt heute, dass der angeblich intramerkurielle Vulkan mit dem heroischen Aspekt der Ceres identisch ist.

Vulkan (oder Vulcanus) ist der Name eines hypothetischen Planeten innerhalb der Merkurbahn, der früher angenommen wurde, um die Periheldrehung von Merkur restlos zu erklären. Als die Periheldrehung des Merkurs durch die allgemeine Relativitätstheorie erklärt werden konnte, verlor die Vulkan-Hypothese ihre Notwendigkeit und gleichzeitig ihre Bedeutung.

Die Hypothese

Im 19. Jahrhundert stellte man bei Bahnbeobachtungen des Merkur fest, dass seine tatsächliche Umlaufbahn von der Form einer Kepler-Ellipse abweicht. Während jedes Bahnumlaufs verschiebt sich das Perihel des Merkur (Periheldrehung). Diese Abweichung wurde auf eine Größe von 574″ (Bogensekunden) je 100 Jahren bestimmt und konnte mithilfe des newtonschen Gravitationsgesetzes durch die Störeinflüsse der anderen Planeten größtenteils erklärt werden. Der Fehler konnte so auf 43″ pro Jahrhundert reduziert werden. Auch wenn dieser Betrag sehr klein ist, bleibt das Ergebnis unvereinbar mit der Himmelsmechanik nach Isaac newton. Erst mit der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein ist dieser Effekt der Periheldrehung hinreichend erklärbar.

Die Existenz eines Planeten innerhalb der Merkurbahn wurde 1859 von dem französischen Mathematiker und Astronom Urbain le Verrier postuliert, um diese Abweichung zu erklären. In einer Vorlesung am 2. Januar 1860 in Paris vertrat er mit guten Gründen seine Vermutung. 1846 hatte Le Verrier bereits die Bahn des damals noch unentdeckten Planeten Neptun durch Beobachtungen der Bahnstörungen des Uranus berechnet. Kurze Zeit später entdeckte Johann Gottfried Galle den Planeten nur ein Grad von der vorhergesagten Position entfernt. Vor diesem geschichtlichen Hintergrund erschien für Le Verrier die Existenz von Vulkan plausibel, und zahlreiche Astronomen in aller Welt versuchten, ihn zu finden.

Die Suche nach Vulkan - Historischer Hintergrund

Beobachtungen eines Objekts innerhalb der Merkurbahn sind sehr schwierig, da das Teleskop auf einen Punkt gerichtet werden muss, der sehr dicht an der Sonne liegt, wo der Himmel niemals schwarz ist. Zudem kann ein Fehler in der Ausrichtung des Teleskops die Optik beschädigen und beim Beobachter schwere, irreversible Augenschäden verursachen. Die extreme Helligkeit kann außerdem Lichtreflexe in der Optik hervorrufen, die den Beobachter verwirren und ihn Objekte sehen lassen, die gar nicht existieren.

Über ein halbes Jahrhundert versuchten Astronomen, den hypothetischen Planeten Vulkan aufzuspüren, vor allem während Sonnenfinsternissen. Dabei gab es zahlreiche falsche Alarme und Verwechslungen, oder optisch benachbarte Sterne wurden für den gesuchten Planeten gehalten. So erging es unter anderem dem Asteroidenforscher James Craig Watson.

Als Le Verrier 1877 starb, war er immer noch davon überzeugt, Vulkan gefunden zu haben. Mit seinem Tod ging die Suche nach der Planetenfiktion stark zurück, da die meisten Astronomen dessen Existenz nach Jahren ergebnisloser Suche inzwischen anzweifelten. Der 123-fache  Asteroiden-Entdecker Johann Palisa versuchte es nochmals bei einer Tahiti-Expedition 1883.

Eine andere frühere Erklärung für die Anomalien der Merkurbahn postulierte eine Abplattung der Sonne, die aber nicht im ausreichenden Maße nachzuweisen war.

Seitdem Einstein 1916 seine Allgemeine Relativitätstheorie veröffentlichte und die Periheldrehung des Merkur mit der Wirkung der Sonne auf die umgebende Raumstruktur fast vollständig erklärt hat, ist die Hypothese von Vulkan zwar überflüssig, doch manche Forscher postulieren nun an seiner Stelle einen dünnen Asteroidengürtel aus sogenannten Vulkanoiden. Mögliche bevorzugte Bahnbereiche dieser potentiellen Asteroiden wurden bei 0,18 und 0,15 AE Sonnenabstand errechnet.

Zu einem kurzen Wiederaufleben der Vulkan-Hypothese kam es um 1970, als einige Forscher meinten, während der totalen Sonnenfinsternis in jenem Jahr lichtschwache Objekte nahe der Sonne beobachtet zu haben. Der amerikanische Astronom Henry Courten, Professor am Dowling College in Oakdale (USA), glaubte, darin gewichtige Hinweise für solch einen sogenannten intramerkuriellen Planeten gefunden zu haben. Nach seinen Berechnungen sollte der Vulkan mit einer großen Bahnhalbachse von 14,4 Millionen Kilometern die Sonne in etwa 11 Tagen einmal umlaufen und einen Durchmesser zwischen 300 und 800 Kilometern haben. Bemerkenswerterweise ließ sich dieser mittlere Sonnenabstand von 0,096 Astronomischen Einheiten sehr gut in die Titius-Bode.Reihe einfügen, wenn man für Vulkan den Faktor −1 verwendet (0,4 + 0,3 × −1 = 0,1 AE). Bei den beobachteten Objekten hat es sich möglicherweise um lichtschwache Kometen gehandelt, ähnlich den späteren, die nahe der Sonne beobachtet werden konnten und teils sogar in sie hineingestürzt sind.

Vulkantransit

Als Vulkantransit bezeichnet man das von der Erde aus beobachtete hypothetische Vorbeiziehen Vulkans vor der Sonnenscheibe, was bei einem derart sonnennahen Planeten sehr häufig vorkommen müsste. Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert gab es immer wieder Berichte von solchen Beobachtungen.

Es konnte nie geklärt werden, was die Beobachter damals vor der Sonnenscheibe vorbeiziehen sahen. Zwar dürfte es sich in einigen Fällen um Fehler in der Optik gehandelt haben, doch ist zumindest ein Fall aus dem 18. Jahrhundert bekannt, an dem zwei Beobachter an verschiedenen Orten den Vorbeizug eines unbekannten Objektes vor der Sonne notierten.

Hierbei könnte es sich um einen Asteroiden gehandelt haben. Allerdings ist bis heute noch kein Asteroidentransit vor der Sonne registriert worden. Sonnenflecken können jedenfalls ausgeschlossen werden, da diese über 10 Tage von einer Seite der Sonne zur anderen benötigen und im 18. Jahrhundert bereits bekannt waren.

Der Gürtel der Vulkanoiden zwischen Sonne und Merkur ist zwar etwas weniger hypothetisch als Vulkan selbst, aber auch von ihm wurde bisher noch kein Objekt (d.h. von mindestens 50 km Durchmesser) gesichtet.

Zu einem kurzen Wiederaufleben der Vulkan-Hypothese kam es um 1970, als einige Forscher meinten, während der totalen Sonnenfinsternis in jenem Jahr lichtschwache Objekte nahe der Sonne beobachtet zu haben.

 

Asteroid
(42355) Typhon

Eigenschaften des Orbits (Animation)

Orbittyp

Zentaur

Große Halbachse

38,068 AE

Exzentrizität

0,5396

Perihel – Aphel

17,526 AE – 58,61 AE

Neigung der Bahnebene

2,429°

Siderische Umlaufzeit

234,88 a

Physikalische Eigenschaften

Mittlerer Durchmesser

~ 134 ± 13 km

Albedo

0,10 ± 0,02

Rotationsperiode

3,66 h oder 4,35 h

Absolute Helligkeit

7,20 mag

Geschichte

Entdecker

NEAT

Datum der Entdeckung

5. Februar 2002

Andere Bezeichnung

2002 CR46

Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(42355) Typhon, auch bekannt unter der vorläufigen Bezeichnung 2002 CR46, ist ein Asteroid aus der Klasse der Zentauren, der am 05. Februar 2002 durch das NEAT-Programm am Palomar Observatory entdeckt wurde. Am 15. Februar 2006 wurde die Entdeckung eines Mondes bekanntgegeben – es handelt sich hierbei um die erste Entdeckung eines Doppelsystems in der Klasse der Zentauren.

Typhon hat einen Durchmesser von etwa 134 km, eine absolute Helligkeit von 7,20 mag und eine geometrische Albedo von 0,1. Das Perihel des Kleinplaneten befindet sich bei 17,53 AE und damit innerhalb der Uranus-Bahn, das Aphel dagegen bei 58,6 AE und damit weit außerhalb der Bahn des Pluto – 2002 CR46 kreuzt daher während seines 234,88-jährigen Umlaufs die Bahnen von zwei Planeten. Über seine Masse ist derzeit noch nichts bekannt.

Mit einer Intuitiv erfasster Entdeckungsformel (Jupiter + Uranus+Pluto – Typhon = Entdeckungs-Aszendent) bin ich auf der Geburtszeit  21:44 Uhr/PST gekommen.

Inhaltlich geht es bei der Formel um Glücklicher Erkenntnis, ungewöhnliches Streben nach Erkenntnis und weitschauendes Schaffen. Somit ist der Aszendent auf: 12°59’34 in Waage.

Huber-Schule

Unter den neueren Astrologen vertritt Louise Huber - in Anlehnung an die Theosophin Alice Bailey - ein Konzept der Tierkreiszeichen, welches, neben den traditionellen Zeichenherrschern, auch esoterische Herrscher heranzieht, die Aussagen darüber liefern sollen, wie die geistige Entwicklung eines Menschen gefördert werden kann. Dabei postuliert Huber Vulkan als esoterischen Zeichenherrscher des Stieres.

Hamburger Schule

In der Astrologie der Hamburger Schule soll ein Transneptuner namens Vulkanus an ganz anderer Stelle verlaufen, nämlich weit außerhalb der Neptunbahn, in einem Abstnd von 76,034 AE zur Sonne, und für seinen siderischen Umlauf 663 Jahre benötigen.

Anthroposophische Astrologie

Der letzte Planet, der noch in die Reihe der irdischen Verwandlungen gezählt werden kann, der also auf die Venus folgt, wird von der Geheimwissenschaft «VULKAN» genannt. Auf diesem Planeten wird das vorläufige Ziel der Menschheitsentwickelung erreicht. Der Bewußtseinszustand, in welchen da der Mensch eintritt, wird die «Gottseligkeit» oder auch das spirituelle Bewußtsein genannt. Der Mensch wird es nach Wiederholung der sechs vorhergehenden Stufen auf dem siebenten Vulkankreislauf erlangen. Über das Leben auf diesem Planeten kann öffentlich nicht viel mitgeteilt werden. In der Geheimwissenschaft spricht man von ihm so, daß man sagt: «Über den Vulkan und sein Leben sollte von keiner Seele nachgedacht werden, die mit ihrem Denken noch an einen physischen Körper gebunden ist.» Das heißt, es können nur die Geheimschüler der höheren Ordnung über den Vulkan etwas erfahren, die ihren physischen Körper verlassen dürfen und außerhalb desselben übersinnliche Erkenntnisse sich aneignen könnenSo Rudolf Steiner in: „Aus der  Akasha-Chronik – GA 11).

Ist der von Rudolf Steiner genannten Planeten VULKAN der gleiche als der Intra-Merkur, der Planet der im Buch „Polsprung – Prophezeiungen und wissenschaftliche Analysen“ – Autor Hans J. Andersen (G. Reichel Verlag / 1998),  COLISON“ genannt wird? Die übereinstimmung dürfte Nahe liegen.

In diesem Buch beschreibt Andersen den „Sonnen-“Stern namens COLISON als  den „Stern des jesus von Nazareth“. Selbst Nostradamus  hatte den Planeten bereits angekündigt. Er beschreibt  COLISON  als ein Planet, der von Gott in die Erdsphäre geschickt werden soll. Nach Aussage Nostradamus, ist er außerordentlich hell und wird plötzlich aufleuchten. Seine Himmelsposition wird da zu finden sein wo sonst der große Wagen, der große Bär, stand. Nostradamus geht weiter auf dem Colison ein indem er von der Planet sagt, dass wenn er nicht käme, die Erde in zwei Tagen kaputt wäre, Ernsthafte Geschwüre werden dann die Folge sein womit die Menschheit zu kämpfen hat, wenn die Strahlen von Colison die Erde erreichen. Die Folgen werden in dem Falle von Heulen und Schreien begleitet werden. Andererseits behauptet Nostradamus das Wolken Schutz bieten für die hochintensiven Strahlen dieses Planeten. Über die Position des COLISON sagt er, dass der Planet von der Erde aus rechts von der Sonne zu finden sei. Desweiteren meint er das dieser Planet ein „Kind der Sonne“ ist und so schön strahlt, dass er die Sonne Ähnlich sieht. Den allerwichtigsten Satz, weshalb ich mich zu diesen Aufsatz entschieden habe, liegt in der Äußerung Nostradamus indem er Behauptet dass es bei den Planeten COLISON und VULKANUS um einen  und derselben Planeten handelt!. Ein wenig verwirrend wirkt es, wenn er an andere Stelle einerseits COLISON oder VULKANUS negativen Einflüsse zuschreibt und anderseits davon berichtet das COLISON keineswegs als ein Feind der Menschheit zu betrachten ist er wird sogar zum Licht der Nacht! Nostradamus redet davon dass Astronomen „Kopf stehen werden“, da die Planeten-Ordnung völlig ducheinander gerät durch dass erscheinen des COLISON (und vom Planeten „TYPHON!“. Damit komme ich hier nun zu die Frage die ich Einleitend schon geschrieben habe und hier ein wenig ergänzend noch mal darstellen möchte: Wenn aber dieser „Gottesplanet“ in Erscheinung treten sollte (In begleitung des Planeten Typhon), bedeutet es denn das möglicherweise zu gleicher Zeit dass Ende des Michael-Zeitalters? Ist daran das Ende des Michael-Zeitalters verknüpft oder kann/soll man diese zwei Ereignissen getrennt von einander sehen? Ich gebe zu, dass ich die Antwort zur Zeit noch nicht habe.

Ich möchte gerne am folgenden Spruch Elisabeth Vreedes Erinnern:

"Michael, der Christus- und Sonnenbote, hat in der Sternenwelt seine ganz besonderen Aufgaben. Schwingt er sein Sternenschwert, so schwindet der schweflige Drache der Sommerhitze. Wird ein Mensch geboren, so lebt Michaels Weltenwille in der Konstellation seiner Geburt, denn ohne Michaels Zutun wären Menschheit und Sternenwelt auseinander gefallen. Astrologie bewirkt er so, Astrosophie gab er, indem in seinem Zeitalter die Geisteswissenschaft entstehen konnte."

Wir wissen auch das Michaels Weltenwille nicht nur in den auf Erden reinkarnierten Menschen fortlebt, sondern er zusätzlich Sorge dafür trägt das die Planeten ihren himmlischen Ordnung behalten!. Wenn nun in unseren kosmischen Sphären die Ordnung durch den Eintritt zwei neuer Planeten nicht mehr gegeben ist, müsste man davon ausgehen, will man die Mitteilungen des Nostradamus in diesem Ganzen einflechten, dass Michael sein Auftrag nicht weiter erfüllen kann (und da der Planet COLISON einen von Gott geschickten Planeten ist, kann man die Frage aufwerfen und vielleicht sogar davon sprechen das er es nicht mehr zu tun braucht oder sogar darf?) Ich denke das in diesem Kontext sicher noch viel Forschungsbedarf vorliegt, nicht alleine aus astrologischer Sicht sondern auch gerade auf Geisteswissenschafltich-Anthroposophische Ebene.

Abschließen möchte ich  mit zwei Sachen: erstens, mit eine weitere Äußerung des Nostradamus indem er berichtet das, wenn COLISON anfängt sich zu rühren, die Menschheit sofort seinen Wirkung spüren wird. Diese Colison-Geburtswehen wird die Erde zum erzittern bringen. Eine Häufung von Beben, Vulkanausbrüche und Kometenläufe wird davon der Ausdruck sein. Naturkatastrophen Mehren sich spürbar, Deutschland wird in eine Pressemeldung bereits als „Tornadoland“ eingestuft, nachdem innerhalb kürzester Zeit einmal in Mecklenburg-Vorpommern und noch keine 14 Tage später in Süddeutschland Tornados ein Schneisse der Verwüstung in die Landschaften zogen, usw. Die andere Sache ist die Horoskop-Abbildung aus heliozentrischer Sicht, in dem sowohl VULKAN als auch der TYPHON abgebildet sind. Es ist ein kritisches Horoskop für den 28. Mai 2015.

Unabhängig davon ob am 28. Mai nun eine Katastrophe ausbricht oder nicht, trotzdem bleibt die Frage ob wir vielleicht doch, an einem späteren Zeitpunkt Zeitzeuge werden von einen evolutionären Vorstadiums in welches Colison, sprich Vulkan, sich versucht frei von der Sonne zu machen?

Kurzer Konstellations-Beschreibung: wir sehen  dass Venus, Zeus und Typhon in Konjunktion mit dem Aszendenten stehen und insgesamt eine Opposition zum Uranus bilden. Ebenfalls ist von beiden Seiten noch ein Spannungsaspekt zum Pluto vorhanden ist. Desweiteren steht Vulkan in opposition zum Jupiter. Das insgesamt  dürfte eine sehr kritische Konstellation sein.

 
   
 
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